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07. Juli 2021

Marlene Svazek: Es braucht keine Neustart- sondern eine Langzeitstrategie für unsere Jugend

Die Jugendlichen brauchen keinen Sommer der Zuversicht, sondern eine Zukunft mit Zuversicht

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Die Bundes- und Landesregierung hat mit ihren Maßnahmen in den letzten 16 Monaten gerade den Freiheitsdrang von Kindern und Jugendlichen stark beschnitten. „Die Pandemiesituation hat nur das zu Tage gebracht und aufgezeigt, was schon längst vorher da war“, kommentiert Klubobfrau Marlene Svazek die triste Situation. „Jetzt davon zu sprechen, dass wir der Jugend einen Sommer der Zuversicht bieten müssen, ist zu wenig. Es bedarf keines Neustarts mit Perspektiven, sondern einer Langzeitstrategie für eine Zukunft mit Zuversicht. Ein Sommer der Zuversicht ist wohl zu wenig“. Svazek führt aus, dass der psychische Druck gerade für Jugendliche enorm groß ist, da sich viele die Frage stellen, ob die bereits prognostizierte nächste Welle im Herbst im Anrollen ist und sich der Vorhang abermals schließen wird. „Jeder zweite Jugendliche leidet unter depressiven Verstimmungen, jeder Dritte schläft schlecht und jeder Sechste denkt an Suizid. Die Regierung hat einfach Maßnahmen vor und während der Krise verschlafen und man kann mit Sommerangeboten das Verpasste nicht aufholen.“

Dahingehend fordert die Freiheitliche für die Zukunft, die Kinder bereits frühzeitig abzuholen, ihnen Vereinswesen oder Sportaktivitäten näher zu bringen und ihnen auch den Freiraum zu geben, sich auszuleben und auszutoben, bevor man vor der Situation steht, dass man psychische Betreuungsangebote braucht. Svazek verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Debatte rund um den Rudolfskai, der zwar kontroversiell diskutiert werden kann und jedenfalls andere Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, jedoch hat dieser unzählige Jugendliche bei ihren ersten Schritten des Erwachsenwerdens begleitet. „Wir investieren zwar Millionen in die Festspielbezirke und die Altstadt, aber für die Jugend soll dort kein Platz mehr sein. Die Regierung sollte sich überlegen, wie vor allem die Landeshauptstadt wieder ein Platz für Jugendliche werden kann, wo sie sich wohlfühlen und mit Perspektive in die Zukunft gehen können“, so Svazek.


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