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14. Juli 2021

Marlene Svazek: Europark als nächster schwarz-grüner Battleground

ÖVP schiebt Grünen schwarzen Peter zu. Koalitionsgeplänkel lähmt Salzburg.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Die Erweiterung des Europarks ist nun um weitere zwei Jahre auf Eis gelegt: „Die ÖVP schiebt den Grünen den nächsten schwarzen Peter zu. Das Koalitionsgeplänkel in wichtigen Zukunftsfragen lähmt dieses Bundesland. Es braucht endlich eine Entscheidung“, kommentiert die freiheitliche Klubobfrau, Marlene Svazek, das Nein der Grünen zur Europarkerweiterung. „Die Blockadehaltung der Grünen und das nicht durchsetzen wollen der ÖVP versenkt ein weiteres Projekt, 300 Arbeitsplätze und die Geduld aller Beteiligten.“ Svazek betont, dass gerade in dieser Wirtschaftskrise jeder Arbeitsplatz zählt und basierend auf dem Gutachten des Spar-Konzerns die Kaufkraftverschiebung von der Altstadt in das Einkaufszentrum nur minimale Auswirkungen auf den innerstädtischen Handel habe: „Der Europark ist vor allem eine Frage der Zielgruppe und die unterscheidet sich zum innerstädtischen Handel immens“, hält die Freiheitliche fest.

Erstaunlicherweise spricht sich aber nicht nur Grün gegen die Erweiterung aus, sondern auch die tiefschwarze Wirtschaftskammer. „Es ist an der Zeit, dass der Landeshauptmann beginnt, Politik zu machen. Entweder meint es die ÖVP mit der Erweiterung auch nicht ganz so ernst oder der innerparteiliche Haussegen hängt einmal mehr schief“, so Svazek. Die Freiheitlichen fragen sich, wie es sein kann, dass Haslauer als Landesvorstandsmitglied des Wirtschaftsbundes, der mit über 70 Prozent die Wirtschaftskammer Salzburg dominiert, dort nicht die Meinungsbildung mitgestaltet und ÖVP-Stadt-Klubobmann Christoph Fuchs in seiner Funktion in der Kammer negative Stellungnahmen im Namen der WKS verfasst. „Der Landeshauptmann sollte schleunigst alle Projektgegner an einen Tisch bringen und Politik zum Wohle der Salzburger Wirtschaft machen!“


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