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22. April 2021

Marlene Svazek fordert Spesen-Notbremse für Wirtschaftskammer!

Unternehmer können sich in Krisenzeiten die feudalen Eskapaden der Wirtschaftskämmerer nicht mehr leisten. Freiheitlicher Landtagsantrag fordert deutliche Senkung der Zwangsbeiträge.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Während Salzburgs Unternehmern aufgrund der Auswirkungen der CoronaZwangsmaßnahmen das Wasser bis zum Halse steht, lässt sich die Chefetage der Wirtschaftskammer weiterhin Champagnerbäder ein“, fasst Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek die aktuellen, dreisten Enthüllungen über die Spesen der WKO-Luxusfunktionäre zusammen.

„Es ist eine jahrzehntealte Befürchtung der Freiheitlichen, dass mit dem Geld der fleißigen Unternehmer die persönlichen Laster der Wirtschaftsbund-Upperclass bedient werden. Nun bewahrheitet sich diese Vermutung“, sieht Svazek die Notwendigkeit einer raschen Spesen-Notbremse. Per Antrag fordern die Freiheitlichen im Salzburger Landtag daher nun eine Drosselung der Wirtschaftskammerbeiträge. „Teure Dienstreisen, Mitgliedschaften in Golf- und Yachtclubs, Kosten für Privatschulbesuche sowie andere fürstliche Privilegien für die eigenen Funktionäre. Damit wird jetzt wohl Schluss sein!“, kommentiert Klubobfrau Marlene Svazek die Zweckentfremdung der für Unternehmer oftmals mit Entbehrungen verbundenen Kammerbeiträge durch den ÖVP-Clan rund um Mahrer und die WirtschaftsbundFamilie: „Als es um die Aufbringung rascher COVID-Hilfen ging, hielt sich die Wirtschaftskammer nobel zurück“, erinnert Marlene Svazek an die Forderung der Freiheitlichen nach Öffnung der Rücklagenschatulle im vergangenen Frühjahr: „Wenn es jedoch um Party- und Balllogen geht, sitzt das fremde Portemonnaie eher locker!“

Svazek erinnert in diesem Zusammenhang an die WKO-Loge am Opernball 2020, in der etwa hohe Wirtschaftskämmerer in Anwesenheit von Landeshauptmann Wilfried Haslauer eine stolze Summe in der Höhe von 23.397 Euro ohne nennenswerten Mehrwert verprassten. „Unserer Ansicht nach ist die zwangsweise Entrichtung von Kammerumlage und Grundumlage ohnehin ein Relikt aus vergangenen Zeiten, konzeptionell längst überholt und müsse daher umgehend novelliert werden,“ so die Freiheitliche Klubobfrau. „Die Branchenvertretung ist als Ehrenamt zu verstehen und nicht als Geschäftsmodell!“ Daher wird im Landtagsantrag die Ausarbeitung einer dementsprechenden gesetzlichen Grundlage angeregt, deren Basis eine parteiunabhängige Vertretung der Wirtschaftstreibenden darstellt.


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