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06. Juli 2021

Marlene Svazek: Geringe Wertschätzung ist kein Covid-Symptom

IMAS-Studie zu Management-Debakel in den SALK wird Thema der Dringlichen Anfrage

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Geringe Wertschätzung von Schlüsselarbeitskräften ist bestimmt kein COVIDSymptom“, hält Salzburgs Freiheitliche Klubobfrau Marlene Svazek in Hinblick auf die aktuelle Studie des IMAS-Instituts zur Arbeitszufriedenheit der Krankenhausärzte in Salzburg fest. Die Ärzte schätzen ihre Arbeit und auch der Kontakt zur unmittelbaren Abteilung werde hochgehalten: „Einzig an der Führung werden Mängel in der Umfrage deutlich erkennbar“, kommentiert die Freiheitliche erste Ergebnisse der Studie. Rund 800 Krankenhausärzte im gesamten Bundesland geben dabei einen eindrucksvollen Einblick in das Arbeitsklima. Bemerkenswert die starke Rücklaufquote vom 40%: „Es macht den Eindruck, dass hier vielen Ärzten bereits etwas auf der Zunge gebrannt hat, das nun endlich über die Studie ausgedrückt werden konnte“, so Svazek, die Faktoren wie Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern unmittelbar in der Managementebene verankert sieht. Erstaunlich ist, dass Faktoren wie Bezahlung aktuell keinen Unzufriedenheitsfaktor unter der ärztlichen Belegschaft darstellen: „Hier geht es um menschliches Potential, das sukzessive vergrault wird.“

Die Freiheitlichen wollen daher mittels Dringlicher Anfrage in der morgigen Haussitzung im Salzburger Landtag erfahren, welche Bemühungen nun von Seiten des Landes veranlasst werden, um auf den repräsentativen Eindruck der Studie in den SALK zu reagieren: „Salzburg kann es sich nicht leisten, Personal aufgrund eines bedrückenden Arbeitsklimas an seine Nachbarn zu verlieren. Mit den guten Ärzten und Pflegern würde letztendlich auch die Qualität der Gesundheitsversorgung aus Salzburg flüchten“, befürchtet die Freiheitliche.


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