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13. April 2021

Marlene Svazek: Gesamte Regierung braucht Reset!

Rücktritt des Gesundheitsministers schafft wenig Vertrauen. Kurz kann sich nicht an Anschober abputzen. Freiheitliche wünscht Anschober persönlich alles Gute.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Dutzende Widersprüchlichkeiten und chaotische Verordnungen haben bereits zu Beginn der Pandemie an der Amtsfähigkeit des scheidenden Gesundheitsministers zweifeln lassen“, hält Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek hinsichtlich des Rücktritts von Gesundheitsminister Anschober fest. Anschober ziehe, so Svazek, die Notbremse und knüpft an: „Was es tatsächlich braucht, ist ein genereller Regierungsreset!“ Der Rücktritt eines Schlüsselministers in Pandemiezeiten schaffe allerdings wenig Vertrauen und sei zwar einsichtig aber bestenfalls als Auftakt eines Endes zu werten, dem auch der Rest der Regierungsmannschaft folgen müsste.

„Das Chaos rund um die Maßnahmen sowie die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen liegen in der Verantwortung der gesamten Regierung. Wenn Kurz nun glaubt, sich an Anschober abputzen zu können, irrt er sich gewaltig“, deutet Svazek etwa auf das aktuell scheiternde Impfprogramm im Land hin, das nachweislich in der Verantwortung des Kanzlers liegt.

„Anschober hatte den Anstand, die notwendige Konsequenz zu ziehen“, honoriert die Freiheitliche den emotionalen Abgang des Ministers. „Hauptverantwortung für das miserable Krisenmanagement trägt aber nach wie vor der Regierungschef und Bundeskanzler“, führt Svazek aus und schließt: „Ich wünsche Rudolf Anschober für seine persönliche Zukunft alles Gute.“


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