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06. Oktober 2021

Marlene Svazek: Haben sich Haslauer und Schnöll schon vom VP-Chef distanziert?

Freiheitliche warten auf offizielles Statement von Salzburger VP-Obmann.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Wo bleiben die Relativierungen der Salzburger Volkspartei, insbesonders von Landeshauptmann Haslauer? Haben sich der Salzburger VP-Chef Haslauer und Kurzintimus Schnöll schon distanziert?“, stellt sich Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek ob der heutigen brisanten Enthüllungen und Hausdurchsuchungen in den Zentren des türkisen Machtapparats die Frage nach dem ersten offiziellen Statement des Salzburger Landeschefs. „Die ÖVP in Salzburg wird sich aufgrund der bisweilen noch nicht einschätzbaren Tragweite der Vorwürfe auch mit den Rollen der Salzburger Spitzenfunktionäre im Ballhausplatzkomplott auseinandersetzen müssen“, so die Freiheitliche.

So ist etwa Kurzintimus Schnöll seit Jahren einer der engsten Vertrauten des Kanzlers und auch Edtstadler, die Salzburgerin und türkise Ministerin an Kurzs Seite, wird regelmäßig von Salzburg aus hofiert. „Schließlich war es Kurz, der ihm die JVP in die Hände und weiter die Schienen vom Bundesjugendobmann zum Verkehrslandesrat gelegt hatte. Vom Karrieresprung über Mascherlposten, die Edtstadler zugeschanzt wurden, gar nicht erst zu sprechen“, so die Freiheitliche. Der Walser Bürgermeister, Meislinger beschreibt öffentlich die Beziehung zwischen Kurz und Schnöll als sehr brüderlich: „Das berüchtigte ÖVPFamilienbusiness reicht doch wohl nicht bis nach Salzburg-Umgebung?“, fordert Svazek eine vollkommene Aufklärung über die Rolle von Spitzenfunktionären der Salzburger VP im türkisen Kartell.

„Die Salzburger Volkspartei wird nun wie gewohnt versuchen, ihren türkisen Lack abzukratzen und so tun, als ob sie von all dem nichts gewusst hätte“, sieht die Freiheitliche vorallem die Organisation und den politischen Klub der Volkspartei in Erklärungsbedarf. „Zu jener Zeit war nämlich auch der nunmehrige Klubobmann im Landtag, Wolfgang Mayer, Landesgeschäftsführer der Salzburger Volkspartei und in seiner Verantwortung ständig akkordierend bezüglich Mutationen von Bundeskampagnen für die Landes-ÖVP. Zeit, sich zu erklären“, so Svazek abschließend.


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