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08. Oktober 2021

Marlene Svazek: Irritationen über Nibelungentreue des Landeshauptmanns

Treueschwur zieht Schaden bis nach Salzburg. Landeshauptmann nicht mehr fähig, Tragweite einzuschätzen.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Mit der Nibelungentreue gefährden Haslauer und Schnöll das Image von Politik, Medien und Meinungsforschung nun auch in Salzburg“, kommentiert heute Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek die Schwüre der Landeshauptleute auf Parteiobmann Kurz und den hohen Preis der Treue. „Ich gehe davon aus, Haslauer kennt die Anordnung zur Hausdurchsuchung. Anstatt sich schleunigst von derartigen Manövern zu distanzieren und sie zu verurteilen, bekräftigt er die Machenschaften von Kurz und seinem türkisen Klüngel auch noch. Entweder ist der Landeshauptmann nicht mehr in der Lage, die Tragweite der Vorwürfe zu realisieren, oder er sieht die Vorwürfe der Bestechlichkeit, Bestechung und Untreue als nicht verwerflich an. Beides wäre schlimm und lässt an Haslauer in seiner Rolle als Landeshauptmann berechtigt zweifeln“, erinnert die Freiheitliche Haslauer an den Ermittlungsgegenstand.

Der Weg von Sebastian Kurz an die ÖVP-Spitze und die Spitze der Republik ist gepflastert von unlauteren Mitteln, die wohl auch nur die Spitze des schwarz-türkisen Eisbergs sind. „Dass der Landeshauptmann hier noch mitgeht, sagt viel über den Zustand der Salzburger Volkspartei aus“, hält Svazek fest und bezieht sich gleichermaßen auf ein aktuelles Statement von Kurz-Intimus Schnöll. Dieser befürchte nämlich, dass sich künftig weniger Personal für Verantwortungsämter zur Verfügung stellen würden, wenn jede Gaunerei in der Öffentlichkeit landet: „Die aktuellen Ermittlungen lassen keinen Zweifel mehr übrig, dass sich dieses Land im Würgegriff der Türkisen befindet. Es braucht schnellstmöglich Hygiene und den Salzburger Vertretern stünde es gut, ihre Nibelungentreue abzulegen und den Blick auf die Realität wiederzufinden. So geeint, wie die Landesspitze meint, ist nämlich auch die Salzburger VP nicht“, schließt Svazek mit der Befürchtung, dass auch Salzburg aufgrund der ÖVP-Machenschaften Schaden davonträgt.


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