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02. Juni 2021

Marlene Svazek: Klimaschutz im Einklang mit Ökonomie und sozialer Verträglichkeit

Freiheitliche kritisieren überbordende Klimamaßnahmen am Rücken der Wettbewerbsfähigkeit

Ein Bild von Landesparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Marlene Svazek, BA

Landesparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Marlene Svazek, BA

„Die Flugstrecke Wien – Salzburg wird wohl nicht für die Tropennächte verantwortlich sein“, hält Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek eingangs in ihrer Rede zur aktuellen Stunde betreffend Salzburgs Weg zur Klimaneutralität fest. Ein Drittel der CO2-Emissionen ist auf China zurückzuführen. Platz zwei belegen die USA und – weit abgeschlagen – dahinter die EU. Der CO2-Ausstoß pro Kopf ist in Katar mit 37 Tonnen am höchsten. Der EU-Bürger liegt mit sieben Tonnen nur gering über dem weltweiten Durchschnitt. „Mit Selbsteinschränkungen wird man bestenfalls jenen Nationen, die sich an nichts halten, einen Wettbewerbsvorteil geben“, fasst die Freiheitliche zusammen und plädiert darauf, dass die Maßnahmen im Rahmen bleiben sollten.

Klimaschutz werde daher nur dann weltweit funktionieren, so die Freiheitliche, wenn man innovative Lösungen entwickelt, die auch weltweit umgesetzt werden. „Diese müssen sich aber stets im Rahmen der Lebensrealität der Menschen befinden“, kritisiert Svazek, dass die Präsentation immer unrealistischerer Zahlen und Ziele an der Lösung vorbeigeht. „Ökologie und Ökonomie muss kombiniert werden. Immer unter dem Aspekt der sozialen Verträglichkeit“, spricht die Salzburgerin etwa den nahenden Austausch und die beschränkten Neuzulassungen von Ölheizungen an. Diese würden vor allem für Minderverdiener und Pensionisten zu einer enormen finanziellen Belastung werden: „Das Land Salzburg hat hier eine große Verantwortung gegenüber einer Bevölkerungsgruppe, die sich das eben nicht leisten kann. Der Auftrag der Politik ist daher, dass man die Menschen aufgrund des Klimaschutzes nicht alleine lässt. Und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellt!“


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