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21. Juli 2021

Marlene Svazek: Lamentieren muss ein Ende haben. Bauern brauchen Sicherheit vor dem Wolf.

Grüne liefern Steilvorlage für Einwände durch WWF und co.

Ein Bild von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Das Zaudern und Zögern darf nicht in die nächste Runde gehen“, befürchtet Salzburgs Freiheitliche Klubobfrau Marlene Svazek hinsichtlich der nach wie vor bauernfeindlichen Haltung der Grünen. Die Grünen verstecken sich nämlich hinter der Forderung, dass eine Entnahme EU-rechtskonform sein müsse: „Problemwölfe sind für Salzburgs Bauern eine Bedrohung, nicht aber für die Bürokraten in Brüssel. Wir müssen in Salzburg selbst fähig sein, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Die Grünen bauen argumentativ nur vor, um wieder dagegen sein zu können“, hält die Freiheitliche dabei fest und attestiert den Grünen damit Regierungsunwillen.

Was die Grünen mit dieser Bedingung jedenfalls beabsichtigen, sei zudem nichts weiter als eine Steilvorlage für Klagen und Einwände, für NGOS wie WWF oder den Naturschutzbund: „Mit der vorgeschobenen Begründung lädt man diese Organisationen doch nur wieder ein, Einsprüche zu erheben und somit weiter zu verzögern. Mit derartigen Manövern vergrößert sich aber lediglich das Leid“, beharrt Svazek auf eine zeitnahe Konsequenz.

Zudem fordert die Freiheitliche einen Solidaritätsfonds für geschädigte Bauern: „Allein die Schafsrisse im Pinzgau nehmen in dieser Saison existenzbedrohende Ausmaße an. Hinzu kommen Attacken von Seiten der NGOS. Das Land hat die Aufgabe, die Salzburger Bauernschaft schadlos zu halten, vor allem dann, wenn sie sich selbst und ihre Tiere vor einem Wolfsangriff schützen“, fordert die Freiheitliche und fasst abschließend hinsichtlich des heutigen Wolfgipfels der Landesregierung zusammen: „Auf einen weiteren Gipfel aus der Kategorie Zeitverschwendung können Salzburgs Bauern getrost verzichten.“


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