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18. November 2021

Marlene Svazek: Lockdown wäre bei besserer Vorbereitung vermeidbar gewesen!

Freiheitliche sehen Landeshauptmann in der Verantwortung. Fehlende Investition, Fehlentscheidungen und Starren nach Wien tragen Früchte.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Hat es Haslauer die Stimme verschlagen, oder warum erfahren die Salzburgerinnen und Salzburger von Oberösterreichs Landeshauptmann Stelzer vom Landeslockdown ab Montag?“, fragt Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek den Salzburger Regierungschef. „Dieser Lockdown wäre bei besserer Vorbereitung und weniger Lethargie in den letzten Wochen vermeidbar gewesen“, hält die Freiheitliche dabei fest und verweist indes auf monatelanges Zusehen und Abwarten: „Anstatt aktiv zu werden, Stöckls Sparpolitik im Gesundheitswesen durch großzügige Investitionen zu beenden, Kapazitäten und Ressourcen rund um Covid bereitzustellen, haben Haslauer und Stöckl in den letzten 20 Monaten wie hypnotisiert immer nur nach Wien auf ihren Ex-Bundeskanzler gestarrt“, erhebt Svazek Vorwürfe gegen die Schönwetterpolitiker vom Chiemseehof.

Sobald es aber um Entscheidungen gegangen ist, sei Haslauer samt seiner Mannschaft überfordert und schlecht beraten gewesen: „Spätestens jetzt dürfen die Salzburger offen aussprechen, was von Beginn an klar war. Nämlich, dass 2G ein Schwachsinn gewesen ist und die Verbreitung in kleinster Weise hätte eindämmen können. Das absurde Testchaos obendrauf“, schildert die Freiheitliche, die seit den letzten Wochen vermehrt Berichte von Unternehmern und Bürgern erhält, die unter dem Maßnahmenchaos leiden.

Salzburg sei einer generellen Überforderung ausgesetzt: „Die Krankenhäuser und die Administration leisten in diesen Tagen Übermenschliches und werden mit der Ressourcenverknappung und Einsparungen der letzten Jahre alleine gelassen. Der Landeshauptmann hingegen ist überfordert, weil ein Schönwetterpolitiker und Sonntagsprediger der Sache nie gewachsen war. Der Verlust seines Befehlsgebers macht das offenkundig“, schließt Svazek.


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