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01. Oktober 2018

Marlene Svazek: Politik muss Kochberuf ursprünglichen Stellenwert zurückgeben

Attraktivierung des Kochberufs und Investition in Ausbildung als Schlüssel gegen Fachkräftemangel

Ein Foto von Marlene Svazek

Klubobfrau Marlene Svazek

„Während das AMS in Bischofshofen beklagt, dass über 300 Stellen für Köche unbesetzt bleiben, schließt das Land die dort ansässige Gastronomie- und Tourismusfachschule“, betonte heute FPÖ-Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, die mit einem freiheitlichen Lösungskanon dem Fachkräftemangel in unserem Land entgegenhalten möchte.


So paradox die Situation im Pongau auch erscheint, der Vorschlag der Wirtschaftskammer hingegen, mit der Fachkräftesituation in Salzburg umzugehen, ist an Resignation kaum mehr zu überbieten: „Mit der Anerkennung des Kochberufs als Mangelberuf übt die Kammer einen ersten Anschlag auf heimische Qualitätsvoraussetzungen aus“, steht für Svazek fest.


„Zum Einen öffnet man damit den Arbeitsmarkt in dieser Sparte für Drittstaatenangehörige, die aufgrund ihrer Herkunft oftmals über ein weitaus niedrigeres qualitatives Ausbildungsniveau verfügen. Zum Zweiten diminuiert man die Würde eines Berufsstandes, indem man versucht, anstatt einer Anhebung der Rahmenbedingungen, den Wettbewerb auf die Billigstbieterebene zu manövrieren“, so Svazek, die ein radikales Gegenmodell zu diesem Trend vorstellt:


„Wir wollen, dass das Land wieder in potentielle heimische Fachkräfte investiert. Das schaffen wir einerseits durch die Garantie, dass Ausbildungsplätze vorhanden bleiben. Des Weiteren sind wir uns bewusst, dass die Voraussetzungen an Gastronomiefacharbeiter heute weitaus umfangreicher sind, weshalb wir auch dementsprechende Tarifanpassungen und Änderungen an den Rahmenbedingungen als notwendig erachten“, ist sich Svazek sicher.


Darüber hinaus gilt es auch zu betonen, wie krisensicher eine dementsprechende Facharbeiterausbildung ist: „Gerade in einem Tourismusland wie Salzburg wird es stets einen Markt für topqualifiziertes Personal in der Gastronomie geben. Grundstein bildete dafür bisher die exzellente Ausbildung. Die Politik ist daher gefordert, auch ihren Beitrag zu leisten, um diesem Beruf seinen ursprünglichen Stellenwert zurückzugeben“, schließt Svazek


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