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07. Februar 2020

Marlene Svazek: Salzburg ist für Studenten zu unattraktiv

Sinkende Studentenzahlen in Salzburg sind erste Alarmstufe

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Überhöhte Wohnungspreise und ein zu dünnes Freizeit- und Netzwerkangebot.“ Für Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek kommt der Bericht über rückläufige Studentenzahlen in der Landeshauptstadt nur wenig überraschend. Sie ist selbst Studierende der Universität Salzburg und weiß, dass es eine Vielzahl an Kriterien gibt, weshalb man sich für seinen Studienort entscheidet.


„Für junge Menschen ist das großartige Bildungsangebot jedoch nur ein entscheidender Faktor“, so Svazek, die zwar die herausragende Lehre an der Uni Salzburg hervorhebt, aber auch auf fehlende Vernetzungsmöglichkeiten hinweist: „Studieren bedeutet längst nicht nur mehr stures Pauken. Viele Möglichkeiten ergeben sich erst durch den gemeinsamen Austausch. Und da spielt in Wien, Graz und Innsbruck die Musik deutlich lauter.“ So habe Salzburg demnach auch ein strukturelles Problem, das in Zukunft weitreichende Folgen für unsere Bevölkerungsentwicklung haben könnte, wenn hier nicht bewusst dagegengesteuert wird: „Wir müssen uns die ehrliche Frage stellen, warum Salzburg immer unattraktiver für junge Menschen wird“, erklärt Svazek und deutet damit klar auf die Wohnpreissituation und das teilweise dünne Freizeit- und Kulturangebot für junge Menschen hin.


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