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23. November 2021

Marlene Svazek: Salzburg muss sich für Medikamentenforschung stark machen!

Freiheitliche sehen alternative Routen in der Pandemiebekämpfung und warnen vor weiterem Misstrauen und Spaltung durch Impfpflicht

Ein Bild von Landesparteiobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Landesparteiobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Gerade im Hinblick auf die von der Bundesregierung angekündigte Impfpflicht ab Februar 2022 müsse man alternative Routen zur Pandemieeindämmung andenken. Die Freiheitlichen lassen deshalb in der morgigen Ausschusssitzung zum Salzburger Landtag einen Antrag behandeln, der die Medikamentenforschung und -zulassung für COVID-Patienten thematisiert. „Wir müssen uns, was die Erforschung medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten von Corona betrifft, viel breiter aufstellen“, vertritt Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek die Ansicht, dass die Impfung nur ein Mosaikstein in der Pandemiebekämpfung bleiben wird und es auch einen Fokus auf Mittel zur Symptombekämpfung braucht: „Es wird in erster Linie künftig darum gehen müssen, die Krankenhausaufenthalte so gering wie möglich zu halten. Die aktuellen Zahlen berichten aber davon, dass eine Impfung davor eher wenig schützt“, verweist die Freiheitliche auf die Hospitalisierungszahlen der Vierten Welle und plädiert daher darauf, aktuelle Behandlungsmethoden unter die Lupe zu nehmen.

In Großbritannien werde beispielsweise bereits mit einem zugelassenen Mittel von Merck gearbeitet: „Wenn man COVID-Erkrankten, die unter Symptomen leiden, frühzeitig Zugang zu Medikamenten gewährt, könnte man Verläufe mit Krankenhausbedarf ehestmöglich reduzieren“, ist sich die Freiheitliche sicher. Svazek fordert daher auf zwei Ebenen eine Unterstützung aus Salzburg: „Der Salzburger Landtag soll sich vereint für die Erforschung und Förderung wirksamer Medikamente zur Behandlung von COVID-Patienten stark machen!“ Dies betreffe vor allem Zulassungsverfahren, Testreihen und Forschungsgelder: „Alles auf die Impfpflichtkarte zu setzen, sorgt lediglich für weiteres Misstrauen und eine Spaltung in der Gesellschaft.“


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