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10. November 2022

Marlene Svazek: Schluss mit grünem Populismus und zurück zur Realität!

Österreich darf nicht von einer Abhängigkeit in die nächste stolpern

„Jede zusätzliche PV-Anlage auf Hausdächern und Kleinkraftwerke auf Balkonen sind ein Segen. Die Grünen aber kennen sich in der Energiepolitik offenbar einfach nicht aus“, kommentiert Landespartei- und Klubobfrau Marlene Svazek die Wortmeldungen der Grünen in der Aktuellen Stunde zum Thema ‚Mit der Energiewende gegen die Teuerung‘. „Wenn alleine die VOEST, die auf Gas angewiesen ist, auf grünen Wasserstoff umstellen müsste, würden bis zu 50 Prozent der gesamtösterreichischen Stromproduktion für dieses Unternehmen und die Stahlproduktion gebraucht. Eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 ist als Ganzes unmöglich. Wir werden fossile Brennstoffe zur Grundauslastung brauchen, müssen aber unsere Energieabhängigkeit beenden und uns breit aufstellen, möglichst erneuerbar, aber einfach auch realistisch.“ Außer dünner, politischer Parolen hat die Landesregierung, insbesondere die Grünen, bisweilen noch nichts erreicht. „Ganz abgesehen davon, dass die Grünen negieren, dass für die Errichtung von Windrädern ganze Wälder gerodet werden müssen und tonnenweise CO2 durch LKW-Fahrten und die Herstellung der Stahlbetonanker ausgestoßen wird.“

Svazek hebt hervor, dass nicht der Fehler begangen werden darf, dass wir von einer Abhängigkeit in die nächste rutschen. „Von russischem Gas zu chinesischen Rohstoffen. Wir können uns die öko-romantische Idee einer hundertprozentigen Energiewende abschminken, sofern diese nicht sozial verträglich und die Versorgung mit Rohstoffen sichergestellt ist“, so Svazek, die eine dementsprechend verstärkte Förderung fossiler Rohstoffe in Europa anspricht, um die Unabhängigkeit Europas zu erreichen, bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit und wirtschaftlich akzeptablen Rahmenbedingungen. „Wenn jemand keine Verbesserungen und eine Trendwende in diesem Bereich erreichen wird können, dann sind es die Grünen selbst“, so Svazek.


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