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05. November 2020

Marlene Svazek: Schuld ist immer die FPÖ!

Freiheitliche Landesparteiobfrau über die perfide Verantwortungssuche der Volkspartei und mediale Sorgfaltspflicht.

Ein Foto von Klubobfrau Marlene Svazek, BA

Klubobfrau Marlene Svazek, BA

„Unabhängig davon, was in dieser Republik alles falsch läuft, schuld ist prinzipiell immer die FPÖ“, kommentiert heute Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek den abermals gewagten Spin der Volkspartei, eigenes Versagen in der Terrorprävention dem ehemaligen, Freiheitlichen Innenminister Kickl in die Schuhe zu schieben: „Mich würde es nicht wundern, wenn Nehammer heute vor laufender Kamera erzählt, dass der Attentäter bis zur Angelobung Kickls ein adretter, junger Mann gewesen sei. Und ihn letztendlich der Freiheitliche zum radikalen Terror verführt hätte“, so die Freiheitliche. „Es ist höchste Zeit, dass Karl Nehammer für sein eigenes Versagen auch selbst die Verantwortung übernimmt. Und diese nicht beim Koalitionspartner oder in einer Vorgängerregierung sucht“, fordert die Freiheitliche den Innenminister zum Rücktritt auf.

Doch derartige Versuche sind den Freiheitlichen in Salzburg nicht neu: „Bereits während der gemeinsamen Bundesregierung versuchte man im Salzburger Landtag jede Verfehlung der ÖVP der letzten zwei Jahrzehnte dem damaligen Innenminister umzubinden“, erinnert Svazek. Erst vor kurzem versuchte die Volkspartei auch die Freiheitlichen in Salzburg für die steigenden Coronazahlen im Bundesland verantwortlich zu machen. Besonders befremdlich ist hierbei aber die mediale Reaktion auf das derart-perfide Spiel der Schwarzen: „Es macht den Anschein, dass es egal ist, wie dreckig der Schmutzsack auch ist, den die ÖVP ins Wasser wirft. Es gibt kaum einen Journalisten in diesem Land, der diesem nicht nachspringt“, fordert die Freiheitliche etwas mehr journalistische Distanz zu den Förderengeln aus dem Bundeskanzleramt.

Der Forderung einer „unabhängigen“ Untersuchung kann die Freiheitliche nur unter gewissen Voraussetzungen etwas abgewinnen: „Zuerst gehört der befangene Innenminister ausgetauscht und dann eine unabhängige, internationale Kommission eingesetzt. Sonst ist diese Untersuchung in etwa genauso unabhängig wie Wolfgang Sobotka im Ibiza-Untersuchungsausschuss“, schließt Svazek.


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