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20. Juli 2022

Marlene Svazek: Sozialbericht lässt sich auch mit Statistiken nicht schönreden

Freiheitliche warnen vor sozialen Kollateralschäden aufgrund der Untätigkeit gegen die Teuerungen

„Es stimmt die Salzburgerinnen und Salzburger nur wenig positiv, dass der Sozialbericht des Landes für 2021 laut Soziallandesrat Heinrich Schellhorn den Belastungen standhält“, so Landespartei- und Klubobfrau Marlene Svazek. „Schellhorn sollte besser jeden Cent zusammenkratzen, denn der Sozialbericht 2022 wird weniger erfreulich ausfallen. „Svazek führt aus, dass bis heute die Landes- und Bundesregierung im Kampf gegen die Teuerungen kläglich versagen und bereits im Herbst die groben Auswirkungen bemerkbar sein werden. „Gerade die schwarz-grüne Landesregierung weigert sich standhaft, nachhaltige Investitionen zu tätigen und verharrt in einer Politik von Almosen und Prestigeobjekten.“ Svazek erinnert an das geradezu lächerliche 12-Millionen-Entlastungspaket Haslauers, welches etwa PV-Anlagen fördert, anstatt die Menschen effektiv zu unterstützen. 


Für Svazek ist gerade die Untätigkeit von Landeshauptmann und Salzburg AG-Aussichtsratsvorsitzendem Wilfried Haslauer angesichts der Preissteigerungen im Energiesektor untragbar. „Während noch-Salzburg AG-Chef Leonhard Schitter monatliche Zusatzbelastungen von bis zu 400 Euro und mehr nicht ausschließt, schmettert Haslauers ÖVP jeden Ausschuss Anträge der Opposition ab, deren Forderungen die Bürger am Ende des Monats im Geldbörserl spüren würden“, so Svazek, die auf sieben freiheitliche Teuerungsstopp-Anträge seit März verweist. „Sich in Zeiten von unleistbaren Lebenshaltungskosten in einem Sozialbericht damit zu rühmen, dass Steuergeld für Sozialleistungen verwendet wird und dies mit Statistiken schönzufärben, ist grotesk.“ 


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