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13. März 2020

Marlene Svazek über Stöckls Flughafen-Geheim-Deals

Landesrat gibt Bayern nach und duldet Verdopplung der Landenanflüge über österreichischem Gebiet

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Bereits vor drei Jahren ließ sich Salzburgs Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl im sogenannten Fluglärm-Streit von Bayern übervorteilen. „Schon damals sicherte Stöckl deutlich mehr Starts und Landungen über österreichischem Gebiet zu“, so Salzburgs FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek. „Im Zuge der Bayrischen Kommunalwahlen fügte sich Stöckl weiterem Druck und duldet nach Verhandlungen nunmehr eine weitere Verdopplung des Pistennutzungskonzepts.“


Svazek führt aus, dass der Prozentsatz von Starts und Landeanflügen über Österreich angeblich von 17 auf 34 Prozent verdoppelt wurde. Und das ohne die Miteinbeziehung des Bürger- und Bürgerinnen-Beirats. Gerade die Stadt Salzburg und die anliegenden Gemeinden werden dadurch einer deutlichen Mehrbelastung ausgesetzt.


Laut Insiderinformationen wurde der Beirat erst eine Woche vor Abschluss des für Bayern wichtigen Deals informiert: „Stöckl soll den Mitgliedern die Verhandlungsergebnisse unter der Voraussetzung absoluter Verschwiegenheit gegenüber den von ihnen vertretenen Anrainer-Gemeinden mitgeteilt haben. Diese Geheimniskrämerei verletzt das Vertrauen in die Politik. Vor allem wenn es gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung geht. Wir werden Stöckl jedenfalls mittels schriftlicher Anfrage auffordern, Rede und Antwort betreffend seiner Geheim-Deals zu stehen“, so Svazek abschließend.


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