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21. Mai 2021

Marlene Svazek: Wie war das mit der Sperrstunde, Herr Landeshauptmann?

Maßgeschneiderte Festspielverordnungen für die Selbstfeierlichkeiten des Landeshauptmannes

Ein bild von Landesparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Marlene Svazek, BA

Landesparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Marlene Svazek, BA

„Zufällig pünktlich zur Festspielsaison drängt Landeshauptmann Haslauer nun auf die Rücknahme der Sperrstunde“, erinnert Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek an vergangenen Herbst, als der Regierungschef die Sperrstunde als probate Lösung gegen Neuinfektionen verteidigt und gegenteilige Meinung als ketzerisch dargestellt hatte. In einem emotionalen Plädoyer in Richtung Freiheitliche bekräftigte er damals, dass zwei Stunden feiern mit Alkohol in einem Lokal das Infektionsrisiko nach oben treiben würde. Tatsächlich war das Gegenteil der Fall: „Es hat sich bereits sehr früh abgezeichnet, dass die Sperrstundenbundesländer letztendlich die mit den meisten Neuinfektionen waren“, so die Freiheitliche zusammenfassend zur Fehlentscheidung des Landeshauptmannes.

Dass ihm jetzt – zeitnah zur Gala der noblen Roben und des Theaters – eine Sperrstunde nur wenig ins Konzept passt, überrascht indes wenig: „Die Prioritäten von Landeshauptmann Haslauer sind saisonal und sozial. Restriktionen gelten somit lediglich außerhalb der Festspielzeit und auch nur für diejenigen, die sich das teure Spektakel nicht leisten können“, richtet Svazek die Frage an den ÖVP-Chef, wann denn die Abend- und Nachtgastronomie für die Gesellschaft unterhalb der Oberen 10.000 wieder ihre Pforten öffnen dürfe: „Abgesehen davon, dass die widersprüchlichen Maßnahmen bisher in keinster Weise nachvollziehbar waren. Die ÖVP-Führung maßschneidert sich inzwischen ihre Verordnungen entsprechend ihres Klientels“, schließt die Freiheitliche.


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