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04. April 2018

Marlene Svazek: Wohnbauförderung soll sich qualitativen Normen unterwerfen

Die Freiheitlichen fordern eine Überarbeitung des Systems der Wohnbauförderungsvergabe

Ein Foto von Marlene Svazek

Landesparteiobfrau Marlene Svazek

„Das First Come First Served - System entbehrt vollkommen dem Prinzip der sozialen Treffsicherheit“, kritisierte heute FPÖ-Landesparteiobfrau NAbg. Marlene Svazek die Vorgehensweise bei der Vergabe von Wohnbauförderungen vom Land Salzburg: „Die Antragsteller sind angehalten, innerhalb weniger Sekunden die Unterlagen in die Maske einzutragen. Dabei sind natürlich diejenigen im Vorteil, die über einen Hochleistungsrechner samt schneller Internetverbindung verfügen“, führt Svazek aus. Benachteiligt sieht Svazek deshalb Antragsteller aus jenen Orten, die aufgrund infrastruktureller Voraussetzungen nicht über Hochgeschwindigkeitsverbindungen verfügen: „Die Wohnbauförderung sollte kein Wettrennen sein, sondern sich qualitativen Normen unterwerfen“, so Svazek. So würden kinderreiche Familien prinzipiell einen Startnachteil erfahren, zumal jedes Familienmitglied vom Antragsteller in das Formular einzutragen ist. Ganz zu schweigen von sorgfältig und detailliert-ausgefüllten Ansuchen.Darüber hinaus schlägt Svazek vor, dass diejenigen, die beim aktuellen Termin nicht zum Zug gekommen sind, automatisch auf eine Warteliste für den Folgetermin gereiht werden: „So würden schließlich auch diejenigen eine realistische Chance erfahren, die entsprechend des aktuellen Systems ihren Antrag zu langsam eingereicht hatten“, schließt Svazek.


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