Skip to main content
11. November 2020

Marlene Svazek zu den sozialen Folgen durch Covid

Aktuelle Stunde im Salzburger Landtag. Freiheitliche kritisieren hausgemachte Polarisierung und befürchten, dass von Regionalität nicht viel übrig bleiben wird

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Wir wissen gar nicht, was wir den schutzwürdigen Gruppen in unserer Gesellschaft gerade antun“, eröffnet Marlene Svazek ihren Beitrag zur heutigen Aktuellen Stunde bezüglich sozialer Folgen durch Covid. Schutzwürdig seien vor allem die Kinder an unseren Schulen: „Wir berauben unsere Zukunft um ihre Perspektive“, hält die Freiheitliche fest und argumentiert erneut, die Schulen offen zu halten. Einer Maskenpflicht steht die Freiheitliche an den Schulen weiterhin kritisch gegenüber: „Es ist ein Verbrechen, das wir unseren Kindern damit antun.“

Ebenso fordert die Freiheitliche, dass gesundheitliche Risikogruppen geschützt, statt weggesperrt werden: „Es ist eine Folter gleichermaßen für Demenzkranke und Angehörige, wenn man ihnen in ihren letzten Wochen sämtlichen sozialen Kontakt verwehrt“, schildert Svazek Anrufe verzweifelter Verwandter im FPÖ-Landtagsklub.

Zur oftmals kritisierten Polarisierung schildert Marlene Svazek, dass diese von der Regierung hausgemacht ist: „Es ist für die Menschen nunmal unverständlich, dass sie in großen Möbelhäusern zuerst dichtgedrängt an der Kassa stehen und dann das Billigschnitzerl essen, aber während ihres Einkaufsbummels nichtmal gemütlich einen Kaffee trinken dürfen“, appelliert Svazek an die Vernunft und kritisiert Verhältnismäßigkeit. „Während es verboten ist, im Fitnesscenter auf 1.000 Quadratmeter etwas für das Immunsystem zu machen, darf man die großen Handelsketten besuchen“, so Svazek, die auch eine Prognose stellt: „Wir werden in den nächsten Jahren Covid in den Griff bekommen. Was wir nicht mehr in den Griff bekommen werden, ist die definitive Umverteilung vom Klein- und Mittelbetrieb hin zum großen Multikonzern“, greift die Freiheitliche abschließend den geheuchelten Regionalappell an: „Der Handel wünscht sich inzwischen einen harten Lockdown, damit er ebenso wie die Gastronomie entschädigt wird. Wenn wir nicht aufpassen, wird es künftig nicht mehr viel Regionales geben!“


Beliebteste Beiträge

Landesparteiobfrau Marlene Svazek

© 2020 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.