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23. Juli 2020

Salzburger FPÖ-Bundesrätin erzielt Erfolg gegen Tierversuche

Antrag zur Chancengleichheit tierversuchsfreier Forschung im Bundesrat mit den Stimmen von FPÖ und SPÖ mehrheitlich angenommen.

Ein Foto von BR Marlies Steiner-Wieser

BR Marlies Steiner-Wieser

Mit Stimmenmehrheit von FPÖ und SPÖ wurde in der vergangenen Bundesratssitzung ein Antrag der FPÖ angenommen, der sich für höhere Subventionen tierversuchsfreier Forschung und damit gegen industrielles Tierleid ausspricht: „Dank des Antrags kommen wir nun einer Chancengleichheit für alternative Forschungsmethoden jenseits grausamer Tierversuche endlich näher“, freut sich Salzburgs Freiheitliche Bundesrätin Marlies Steiner-Wieser über einen weiteren Durchbruch im Bereich Tierschutz. „In der Forschung ist nunmal Geld der wichtigste Faktor. Und das ist die wohl entscheidendste Schraube, an der die Politik letztendlich drehen kann“, erläutert Steiner-Wieser den Antragstext.


So soll künftig der tierversuchsfreien Forschung mindestens dieselben Mittel zur Verfügung gestellt werden, wie der Forschung mit Tierversuchen. „Der Tierversuch ist ohnehin eine nicht mehr zeitgemäße Testmethode. Anstatt an diesen Methoden starr festzuhalten, müssen alternative, wissenschaftliche Forschungstechniken ohne Tierversuche in den Vordergrund rücken. Moderne, tierversuchsfreie Verfahren liefern bereits verlässliche, valide Ergebnisse und sind dazu teilweise auch noch kostengünstiger“, erklärt Steiner Wieser.


Erstaunt war die Freiheitliche deshalb über das Abstimmungsverhalten von ÖVP und Grüne nach der Debatte, die sich mit ihrer Gegenhaltung klar gegen eine Schubumkehr im Bereich der Forschung ausgesprochen haben: „Schwarz und Grün verharren hier in alten Systemen und machen sich damit zum billigen und schäbigen Diener einer Industrie, die Fortschritte innerhalb der Forschung ausschließlich am Rücken der Tiere erzielt“, so Steiner-Wieser und führt abschließend aus: „Nichtsdestotrotz muss die schwarz-grüne Bundesregierung nun entsprechend unseres Antrags handeln und tierversuchsfreie Forschung nun mit denselben Mitteln ausstatten. Und die beiden Minister Faßmann und Anschober haben darüber hinaus dem Bundesrat einmal jährlich Bericht zu erstatten!“


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