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21. November 2022

Svazek: Politische Bemühungen müssen in Richtung legale Wolfsbejagung gehen

Wildökologische Raumplanung als Schlüssel, schwarz-grün als Hemmnis

Die aktuellen Wolfsrisse seien für die Freiheitliche Landespartei- und Klubobfrau Marlene Svazek nur eine Frage der Zeit gewesen, die Antworten aber blieben weiterhin aus. „Die Politik nimmt das Wolfsthema immer erst dann wahr, wenn es zu spät ist und wieder neue Nutztierverluste zu beklagen sind“, kritisiert Svazek, selbst akademische Jagdwirtin, dass sich beim Thema Wolf in Salzburg weiter nichts bewege. Zudem zeige sich, dass Herdenschutz allein eben keine adäquate Antwort auf die Rückkehr des Wolfs in Salzburg und Österreich sein könne. „Dass sich die Wolfsrisse direkt in der Ortschaft, sogar in der Hauseinfahrt, zugetragen haben, sollte uns jedenfalls alarmieren. Hat der Wolf einmal verstanden, dass ihm dort keine Gefahr droht, wird er sich noch näher an den Menschen heranwagen, mit noch ungeahnten Folgen. In Salzburg kann ein einzelner Wolf bereits große Probleme verursachen und auch für Menschen gefährlich werden“, so Svazek. Wenn man einen Wolf zudem nicht davon abhalten könne, in Ortschaften einzudringen, wie soll das auf unwegsamen Almen gelingen, auf denen Herdenschutz eine Utopie sei.

Die Freiheitliche spricht sich abermals für das Konzept der wildökologischen Raumplanung für den Wolf aus, wie es etwa bei anderen Wildtieren auch praktiziert wird. „Ein Wolf merkt sich sehr schnell, wo er seine Ruhe hat, wo ihm Gefahr durch eine Bejagung drohen könnte oder wo er Mitglieder seines Rudels verloren hat. Dort wird er sich nicht mehr aufhalten“, plädiert Svazek dafür, alle politischen Bemühungen in Richtung legale Wolfsbejagung auszurichten. Dass in Kärnten nun der erste Wolf in Österreich legal erlegt wurde, stimmt zumindest zuversichtlich. „Salzburg muss zumindest bereit sein, den Weg Kärntens gehen. Problemwölfe schneller definieren und in weiterer Folge konsequent erlegen. Die ausführenden Jäger brauchen zudem den absoluten Schutz durch den Gesetzgeber. Mit schwarz-grün als Hemmnis in Salzburg ist dieser Schutz jedenfalls nicht gewährleistet“, so Svazek abschließend.


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