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14. Jänner 2020

Was zählt das Wort von Haslauer noch?

Der Landeshauptmann versicherte im November, sich für Baustopp bis VwGH-Entscheid einzusetzen. Rodungen haben aber bereits begonnen

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Wieviel zählt das Wort des Landeshauptmannes noch?“ fragte heute Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek hinsichtlich der Ende November getroffenen, öffentlichen Versprechen von Landeshauptmann Haslauer im Zuge der 380kV-Proteste im Chiemseehof. Dort ließ er verlautbaren, sich für einen Baustopp der Leitung bis zum VwGH-Entscheid einzusetzen. Doch nicht die Lippenbekenntnisse Haslauers setzten die für gestern anberaumten Rodungen in Bad Vigaun aus, „es war der Mut zahlreicher Anrainer und Freileitungsgegner, die gegen die Abholzung demonstrierten“, erklärte Svazek.


Neben der Beschwichtigung und dem katastrophalen Krisenmanagement des Landeshauptmannes kritisiert Svazek ein weiteres Verhalten Haslauers während des Protestzuges. Fälschlicherweise betonte der ÖVP-Landeshauptmann, dass die Leitung für die Versorgungssicherheit des Landes unumgänglich sei: „Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, dient die Leitung aber vorrangig der Stromversorgung und dem Stromhandel für Osteuropa. Auch hier konnten wir dem Landeshauptmann nicht vertrauen“, schließt Svazek.


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Landesparteiobfrau Marlene Svazek

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