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Bericht zu Festspielen: Unternehmen auf neue Beine stellen
Schnell: International sehr guter Ruf der Festspiele darf nicht aufs Spiel gesetzt werden
„Die Festspiele müssen auf neue Beine gestellt werden“, fordert FPÖ-Klubobmann Karl Schnell angesichts der heutigen Präsentation des Berichts des Bundesrechnungshofes zum Salzburger Festspielfonds. Es dürfe jetzt auf keinen Fall zur Tagesordnung übergegangen werden. Die Kritik des Rechnungshofes dürfe nicht einfach vom Tisch gewischt werden. „Es geht um den international hervorragenden Ruf unserer Festspiele. Der renommierte Ruf darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Lesern des Rechnungshofberichtes drängt sich die Vermutung auf, dass bei den Festspielen ein völliges Durcheinander herrsche“, so der FPÖ-Klubchef. Nun müssten Strukturen geschaffen werden, die in vergleichbar großen Unternehmen als Standard gelten würden.
Die Salzburger Festspiele seien ein bedeutender kultureller und wirtschaftlicher Faktor für unser Land. „Dieser Ruf darf nicht angeschlagen werden. Daher müssen die Kritikpunke des Rechnungshofes berücksichtigt werden“, so Schnell. Speziell das teils fehlende Kontrollsystem müsse rasch ausgebaut werden. „Kontrolle ist in jeder Lage eines Unternehmens unentbehrlich“, stellt der FPÖ-Klubchef fest. Darüber hinaus müssten bestehende Interessenskollisionen umgehend abgestellt werden. „Es muss sichergestellt werden, dass alle Festspielmitarbeiter ausschließlich die Interessen der Festspiele wahrnehmen“, verlangt FPÖ-Klubobmann Schnell.
Ein Augenmerk müsse auch auf die Vergabe von unentgeltlichen Karten gelegt werden. „Bedenklich ist die Feststellung des Rechnungshofes, dass der durchschnittliche Wert der unentgeltlich abgegebenen Karten insgesamt über dem durchschnittlichen Kartenpreis lag“, so Schnell. Offensichtlich sei auch mehr Sorgfalt geboten. „Dass wichtige Urkunden nicht auffindbar sind, darf nicht passieren“, so Schnell. Generell müsse jeder Kritikpunkt des Rechnungshofes ernsthaft angesehen werden. „Die schwerwiegendsten Kritiken müssen aber so rasch wie möglich aufgenommen und behoben werden. Lange Diskussionen über Strukturreformen würden nur dem Ruf der Festspiele schaden“, sagt der FPÖ-Klubchef.







