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Monday, 21. December 2009

LWK-Wahl: Nußbaumer geht für Freiheitliche ins Rennen

 

Freiheitliche Bauern bestätigten gestern Abend Nußbaumer für die Wahl

Alois Nußbaumer wurde gestern Abend in Wals bei einer Sitzung des Vorstandes der Freiheitlichen Bauernschaft Salzburg als Spitzenkandidat für die Salzburger Landwirtschaftskammerwahlen im kommenden Jahr vorgeschlagen und bestätigt. Nußbaumer lebt in Wals und ist seit Dezember 2009 Landesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft Salzburg und seit Jänner 2009 auch Bundesobmann der Freiheitlichen Bauernschaft. Der Walser war bereits bei der letzten Landwirtschaftskammerwahl Spitzenkandidat der Freiheitlichen Bauernschaft. Als Ziel für die Wahl nannte Nußbaumer stimmenmäßig stärker zu werden. Neben der Kontrollfunktion in der Kammer möchte Nußbaumer auch zahlreiche inhaltliche Schwerpunkte setzen. 

Ein besonderes Anliegen ist Nußbaumer die Frage der Überproduktion bei Milch. „In Österreich fehlt ein so genanntes Trockenmilchkontingent. Obwohl es dringend erforderlich wäre, um die überproduzierte Milch vom Markt zu nehmen. Neben diesem Kontingent müsste auch den Bergbauern stärker unter die Arme gegriffen werden. „Trotz Ausgleichszulagenmaßnahmen sind die Bauern in Salzburg mit Jahr für Jahr sinkenden Einnahmen konfrontiert. Daher müssten auch mehr regionale Maßnahmen gesetzt werden, damit die Fortführung der bergbäuerlichen Betriebe nachhaltig gesichert werden kann“, so der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Bauernschaft.

Nußbaumer spricht sich auch klar für die Selbstversorgungssicherheit unseres Landes aus. „Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten müsste bedacht werden, dass die Lebensmittelproduktion bei uns sicher gestellt wird. Wir dürfen auf keinem  Fall von anderen EU-Staaten abhängig werden“, fordert Nußbaumer. Generell verlangt der Spitzenkandidat eine stärkere Unterstützung der klein- und mittelstrukturierten landwirtschaftlichen Betriebe. „Unsere Bauern dürfen nicht in den selben Topf geworfen werden als vergleichsweise mit jenen aus Norddeutschland“, sagt Nußbaumer. Nach Auslaufen der laufenden Förderprogramme im Jahr 2013 bedarf es überhaupt einer Grundsicherung für die Bauern.