„Heute stand im Petitionsausschuss des Salzburger Landtages die Petition ‚Stopp dem Pflegeraub‘ auf der Tagesordnung und ausgerechnet jener Mann, der diese Kampagne medial seit Monaten anführt und mit AK-Mittel organisiert, hat es nicht einmal zusammengebracht, persönlich als Petent zu erscheinen und seine Forderungen im Landtag vorzutragen“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Andreas Schöppl. „Wer so laut trommelt, sollte auch den Mut haben, im Landesparlament Rede und Antwort zu stehen. Vor Abgeordneten, vor Regierungsmitgliedern und vor der Öffentlichkeit.“
Für Schöppl ist das Wegbleiben ein entlarvendes Signal. „Monatelang werden Schlagworte und Empörungskampagnen in Endlosschleife wiederholt, aber wenn es ernst wird und man seine Position im Landtag argumentieren soll, bleibt der Sessel leer. Das zeigt, worum es offenbar wirklich geht. Nicht um Lösungen, sondern um Show.“
Besonders pikant sei das auch mit Blick auf Eders politische Ambitionen. „Wer Führung für die SPÖ beansprucht, kann sich nicht wegducken, sobald Gegenfragen kommen. Verantwortung heißt auftreten, erklären, sich der Debatte stellen und nicht aus sicherer Distanz Sprüche klopfen.“

