Mit scharfer Kritik reagieren die Salzburger Freiheitlichen auf jüngste Aussagen von Peter Eder im gestrigen Abendmagazin des ORF-Salzburg, wo er den Freiheitlichen öffentlich unterstellt hat, Posten ohne Hearings zu vergeben. Als „dreiste Anschuldigung“ bezeichnet dies Salzburgs LH-Stellvertreterin Marlene Svazek und fordert Eder auf: „Wer derart schwerwiegende Vorwürfe erhebt, muss diese auch belegen können.“ Hier werde mit Unwahrheiten der politische Mitbewerber diskreditiert: „Das ist kein Kavaliersdelikt“, stellt LH-Stellvertreterin Marlene Svazek klar.
Die Freiheitlichen fordern Peter Eder daher unmissverständlich auf, seine Anschuldigungen umgehend zu konkretisieren und mit überprüfbaren Fakten zu untermauern. Sollte dies nicht erfolgen, behält sich die FPÖ rechtliche Schritte ausdrücklich vor. „Wenn sich Eder, sobald er in die Defensive gerät, nur noch mit falschen Anschuldigungen zur Wehr setzen kann, ist er für die Politik leider untauglich“, so Svazek irritiert über das Verhalten in der öffentlichen Debatte, zumal sich seine politische Sichtbarkeit nicht aus demokratischer Legitimation als vielmehr aus dem massiven Medieninseratenvolumen speist, zwangsfinanziert durch die Beiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: „Es kann nicht sein, dass mit Geldern der AK-Mitglieder politische Kampagnen gefahren und dabei andere Parteien mit haltlosen Vorwürfen überzogen werden“, betont Marlene
Svazek über den öffentlich-finanzierten Eder-Spam der Arbei
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