16. März 2026

Schwaighofer: „Eders Spritpreis-Posting ist politischer Zynismus“

Scharfe Kritik übt FPÖ-Landesparteisekretär Sebastian Schwaighofer an den jüngsten Aussagen von Peter Eder zum Thema Spritpreise.

Ein Bild von Landesparteisekretär NAbg. Sebastian Schwaighofer

Landesparteisekretär NAbg. Sebastian Schwaighofer

„Das ist politischer Zynismus in Reinform. Eder gehört einer Regierungspartei an und tut gleichzeitig so, als wäre seine eigene Partei völlig unbeteiligt. Wer Teil der Verliererampel ist, kann nicht so tun, als läge die Verantwortung ausschließlich bei anderen“, so Schwaighofer.

 

Die SPÖ regiert gemeinsam mit ÖVP und NEOS im Bund und verfügt damit über eine klare Mehrheit im Nationalrat. „Wenn man ernsthaft einen Spritpreisdeckel wollte, könnte man ihn politisch durchsetzen. Stattdessen wird in Salzburg eine Oppositionsrolle gespielt, während man in Wien mitregiert“, kritisiert Schwaighofer.

 

Besonders irritierend sei laut Schwaighofer, dass Eder gleichzeitig Landesparteichef jener Partei ist, deren Abgeordnete entsprechende Initiativen jederzeit einbringen könnten. „Wer handeln kann, aber lieber Facebook-Posts schreibt und Schuldzuweisungen verteilt, betreibt politische Show, dass Eders Genosse Finanzminister Marterbauer Hauptprofiteur der hohen Spritpreise ist setzt dem ganzen die Krone auf.“

 

Für Salzburgs Pendler sei diese Art der Politik unverständlich. „Gerade in einem Pendlerbundesland wie Salzburg erwarten sich die Menschen Lösungen statt politischer Inszenierungen. Wer Regierungsverantwortung trägt und gleichzeitig so tut, als hätte er mit Entscheidungen nichts zu tun, nimmt die Bürger schlicht nicht ernst.“

 

Schwaighofer abschließend: „Die Salzburger brauchen Entlastung beim Tanken – keine politischen Ausreden und keine Schuldzuweisungen aus dem eigenen Regierungslager der Verlierampel sondern Lösungen. Ich werde jedenfalls in der nächsten Nationalratssitzung das Abstimmungsverhalten des Salzburger Abgeordneten Andreas Haitzer ganz genau beobachten.“


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