„Das ist die nächste Doppelmoral der roten Gewerkschaftsblase!“, so FPÖ-Wohnbausprecher LAbg. Andreas Hochwimmer. „Während Einheimische in Zell am See händeringend leistbaren Wohnraum suchen, räumt die Gewerkschaft vida in einer eigenen Aussendung ein, dass Gewerkschaftswohnungen der gswb touristisch genutzt und sogar über kommerzielle Buchungsplattformen beworben wurden.“
Hochwimmer führt aus, dass in einem Mietwohnhaus der gswb einzelne Einheiten an Urlauber vermietet wurden, inklusive auffälliger Schlüsselsafes, die auf Feriennutzung hindeuten. Gleichzeitig bewirbt die Gewerkschaft vida ihre Ferienwohnungen in Zell am See ganz offen als Mitgliedervorteil. „Und jetzt versucht sich die Gewerkschaft herauszureden, dass die Werbung auf kommerziellen Plattformen zwar eingestellt wird, die Nutzung als Ferienwohnungen aber aufrecht bleibt. Das ist genau der Punkt, diese Wohnungen bleiben dem Wohnungsmarkt entzogen.“
Besonders pikant ist, dass Peter Eder als ÖGB-Landesvorsitzender in Salzburg und AK-Präsident politisch und medial ständig den Moralapostel gibt, aber im eigenen Umfeld offenkundig kein Problem sieht, wenn Wohnraum im teuren Pinzgau als Urlauberquartier läuft. „Eder und die Gewerkschaft sollen endlich erklären, warum man offenbar lieber Immobilien im Internet an deutsche oder holländische Touristen feilbietet und diese trotz Rückzieher weiter als ‚Sozialangebot‘ vermarktet, statt daraus echten Wohnraum zu machen. Wer dauernd über leistbares Wohnen redet, muss zuerst bei sich selbst aufräumen.“
Die Freiheitlichen fordern volle Transparenz: Wie viele Wohnungen sind betroffen, seit wann wird touristisch vermietet, und welche Einnahmen die Gewerkschaft aus der touristischen Nutzung lukriert hat? „In Zell am See ist jeder Quadratmeter Wohnraum wertvoll. Da braucht es keine Ausreden, sondern Verantwortung. Und genau daran scheitern die roten Funktionäre regelmäßig“, so Hochwimmer abschließend.

