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07. Juni 2021

Andreas Schöppl: Bonuszahlungen in Millionenhöhe stehen in keiner Relation zur Leistung

Gerade in einer Gesundheits- und Wirtschaftskrise müssen Boni für bereits überbezahlte Manager entfallen. Landtagsanfrage wird Aufklärung über tatsächliche Leistung bringen.

Ein Bild von Landesparteisekretär LAbg. Dr. Andreas Schöppl

Landesparteisekretär LAbg. Dr. Andreas Schöppl

„Ca. 230.000 Euro verdient Salzburg AG Vorstand Leonhard Schitter im Jahr. Das sind etwa zehnmal so viel wie der Durchschnittsösterreicher“, kommentiert Landesparteisekretär Andreas Schöppl die Luxusgagen des Salzburg AG-Chefs. „Sich nun aber während der größten Gesundheits- und Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte zusätzlich saftige Boni von beinahe 200.000 Euro zu genehmigen, schlägt dem Fass den Boden aus!“ Schöppl kritisiert nicht nur den Zeitpunkt und die Höhe der Boni an sich, sondern regt ebenfalls an, das Gehaltssystem landeseigener Betriebe neu zu gestalten. „Wo war seine Leistung? Was haben Herr Schitter und Konsorten geleistet, um mit ca. 35.000 Euro pro Monat entlohnt zu werden. Die Menschen sehen das nicht mehr ein.“

Die Salzburger Freiheitlichen werden daher im Laufe der Woche eine Schriftliche Anfrage zu dem Thema einreichen, die über die tatsächliche Arbeit berichten muss und in Form einer Kosten-Nutzen-Rechnung der überbezahlten Manager Auskunft geben wird. „Ich glaube nicht, dass solche Gehälter und zusätzliche Bonuszahlungen nur in geringster Weise zu rechtfertigen sind. Auf Basis der gewonnenen Daten werden wir dann entscheiden, weitere parlamentarische Aktivitäten in Richtung faire Entlohnung aller Mitarbeiter landeseigener Betriebe zu setzen“, so Schöppl.


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