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23. September 2022

Andreas Schöppl: Land muss Strompreise stützen!

Freiheitliche fordern mittels Landtagsantrag eine landeseigene Stromkostenbremse von extra 1.000 kWh

Ein Bild von Landesparteisekretär LAbg. Dr. Andreas Schöppl

Landesparteisekretär LAbg. Dr. Andreas Schöppl

„Die von der Bundesregierung beschlossene Stromkostenbremse ist gut, jedoch wieder einmal bei weitem nicht ausreichend“, kommentiert Landesparteisekretär Andreas Schöppl die Problematik der explodierenden Strompreise. „Daher werden wir in der Landtagssitzung einen Antrag einbringen, der die Landesregierung auffordert, einen ‚landeseigenen Strompreisdeckel‘ von zusätzlichen 1.000 kWh pro Haushalt und Jahr zur Verfügung zu stellen.“ Schöppl führt aus, dass die von der der Regierung gedeckelten 2.900 kWh gerade einmal für einen Zweipersonenhaushalt reichen und vor allem Familien einen viel höheren Bedarf haben. „Ein durchschnittlicher Familienhaushalt mit vier Personen verbraucht ca. 5.000 kWh. Das bedeutet – je nach Preisentwicklung – strombedingte Mehrkosten zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Jahr. Hier muss seitens des Landes entgegengewirkt werden.“

Gerade unter dem Aspekt, dass die Landesregierung bei der Schaffung von Wohnraum verpflichtend klimaneutrale Energiesysteme – wie Wärmepumpen – vorgeschrieben hat, explodieren die Stromkosten. „5.000 zusätzliche Kilowattstunden für die Luftwärmepumpe bei einem Niedrigenergie-Einfamilienhaus sind keine Ausreißer, sondern Standard. Die Landesregierung kann nicht derartig stromintensive Heizsysteme verordnen und dann die – meist jungen – Familien, die sich noch ein Eigenheim schaffen konnten, mit der Strompreisexplosion im Stich lassen“, so Schöppl.


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