„Die Männerberatung in Salzburg wird nicht nur diskutiert, sondern die Landesregierung arbeitet bereits seit dem Vorjahr an einem Ausbau“, kommentiert Klubobmann Andreas Schöppl die Initiative aus dem Büro von LH-Stv. Marlene Svazek. „Wir setzen hier konsequent auf Prävention, regionale Erreichbarkeit und laufende Stärkung bestehender Angebote. Es bedarf hier wirklich keiner Unkenrufe von grüner Seite, die in über zehn Jahren Regierungsbeteiligung absolut gar nichts in dieser Causa weitergebracht haben.“ Die Förderungen wurden dabei in den letzten Jahren auch finanziell angehoben. „Das Land handelt bereits und erhöht die Mittel dort, wo der Bedarf steigt. Genau so schaut verantwortungsvolle Politik aus. Nicht Schlagzeilen produzieren, sondern Strukturen stärken“, so Schöppl.
Die geförderten Angebote seitens des Landes decken, abseits der durch den Bund zu verantwortenden Finanzierung von Zwangszuweisungen an die Männerberatung (beispielsweise nach Wegweisungen), ein breites Feld ab. Von Einzel- und Gruppenberatung über Gewaltprävention und opferschutzorientierte Gewaltberatung bis hin zu Beratung bei Trennung, Vaterschaft, Krisen, Suchtproblematiken und Erziehungsfragen. Zielgruppen sind Männer und Burschen ebenso wie Angehörige, insbesondere auch Männer in Konfliktlagen oder mit Gewalterfahrungen bzw. gewaltausübendem Verhalten. „Gerade in diesem Bereich ist frühe Unterstützung entscheidend, um Eskalationen zu verhindern und Familien zu entlasten“, betont Schöppl und hebt besonders hervor, dass der eingeschlagene Weg weitergeführt wird. „Das Ressort von LH-Stv. Marlene Svazek baut die Unterstützung für die Männerberatung weiter aus. Die bereits geplante zusätzliche Beratungsstelle im Innergebirg wird umgesetzt. Damit wird die regionale Versorgung weiter verbessert und die Hilfe näher zu den Menschen gebracht.“
Abschließend hält Schöppl fest: „Männerberatung ist ein wichtiger Baustein moderner Gewaltprävention und Familienpolitik. Wer Probleme früh erkennt und professionelle Hilfe zugänglich macht, schützt Frauen und Kinder, entlastet Familien und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Genau diesen Weg geht Salzburg.“

