„Die neuesten Überlegungen der Bundesregierung, Wirte künftig zur Ausgabe einer verpflichtenden „Billigspeise“ zu zwingen, sind unappetitlich“, kommentiert FPÖ Wirtschaftssprecher LAbg. Andreas Teufl die Pläne der Bundesregierung. „Was als soziale Maßnahme verkauft wird, ist in Wahrheit ein weiterer Schritt in Richtung staatlich verordneter Wirtschaft oder ein „kulinarischer Gruß aus Nordkorea“. Wenn der Staat Wirten vorschreibt, was sie zu welchem Preis anzubieten haben, dann haben wir den Boden der sozialen Marktwirtschaft längst verlassen.“
Gerade die Gastronomie zählt zu jenen Branchen, die seit Jahren unter explodierenden Energie- und Rohstoffpreisen, massivem Arbeitskräftemangel und wachsender Bürokratie leiden: „Anstatt Betriebe endlich zu entlasten, überlegt die Bundesregierung nun direkt in Preisgestaltung und Angebotsstruktur einzugreifen und ein dirigistischer Eingriff, wie man ihn sonst nur aus realsozialistischen Systemen kennt“, so Teufl.
Besonders absurd sei dabei die völlige Unklarheit des Vorhabens: „Was heißt billig? Wer legt den Preis fest? Wer kontrolliert das? Heute ist es die Pflicht-Billigspeise, morgen der staatlich empfohlene Menüpreis und übermorgen die behördliche Kontrolle, ob das Schnitzel auch günstig genug ist.“
Teufl warnt vor massiven Folgen für den Wirtschaftsstandort und natürlich auch der Qualität: „Am Ende bleibt eine staatlich normierte Einheitsgastronomie. Weg von regionaler Kreativität und Vielfalt.“ Dabei wäre die Antwort so einfach: „Unsere Wirte brauchen Freiheit!“

