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16. Oktober 2020

Der Landeshauptmann und die magische Verfünffachung von eins

Haslauer greift zu restriktiveren Mitteln, weil ihm die Menschen nicht mehr folgen

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Reden wir in zwei Wochen weiter“, kündigte Salzburgs Landeshauptmann Haslauer gestern in einem TV-Interview an, und schickt somit voraus, dass man Ende Oktober auf vorbildhafte Zahlen positiv-Getesteter im Bundesland blicken können wird. Geschuldet sei dies dann freilich seinen gesetzten Maßnahmen, wie dem kompletten Shutdown eines gesamten Bezirks: „Was uns der Landeshauptmann aber verschweigt, ist, dass die Anzahl positiver Testungen ohnehin im Einklang der viel zu hohen Anzahl Getesteter steht“, erklärt heute Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek als Reaktion auf dessen gestriges Fernsehinterview. Darüber hinaus versucht der ÖVP-Politiker nun mit fadenscheinigen Zahlenspielen die Willkür der letzten Wochen irgendwie zu rechtfertigen:

„Wenn Haslauer jetzt von einer Verfünffachung der Intensivpatienten spricht, meint er, dass sich die Zahl der intensiv-betreuten Personen im Krankenhaus von eins auf fünf erhöht hat“, so Svazek und führt aus: „Das ist Panikrhetorik und eine groteske Aussage, die der ORF einfach unkommentiert stehen lässt. Der Landeshauptmann will den Menschen Angst machen. Was er damit aber bestenfalls erreicht, ist lediglich Verunsicherung bei den Bürgern“, so Svazek über die bereits bestehende Reaktanz innerhalb der Bevölkerung. „Landessanitätsdirektorin Juhasz hat gestern in der Pressekonferenz bestätigt, dass ihm die Bürger nicht mehr folgen. Als nächstes könnte der Landeshauptmann also zu restriktiveren Mitteln greifen“, befürchtet Svazek.

Die Freiheitliche vermutet deshalb eine politische Pattsituation als Triebfeder seines aktuellen Manövers: „Für die Führung dieses Landes wird es schwierig werden, aus dieser Situation wieder herauszukommen. Die ÖVP hat sich verrannt und kann sich das nun nicht mehr eingestehen. Ihm ist es offensichtlich egal, ob er dafür einen ganzen Bezirk und dessen Wirtschaftstreibende opfern muss“, schließt Svazek.


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