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29. Juni 2022

Ernst Lassacher: Schwere Unwetter im Lungau erfordern verstärkte Sicherheitsmaßnahmen

Landesgeologe sieht Gefahr im Verzug. Freiheitliche fordern rasch kurz- und mittelfristige Maßnahmen.

Aktuelles Bild aus Tamsweg

 

„Seit Jahren fordern die Freiheitlichen einen umfassenden Hochwasserschutz. Passiert ist seitens des Landes aber nicht genug“, kommentiert Landtagsabgeordneter Ernst Lassacher das schwere Hochwasser samt Zivilschutzwarnung im Lungau. „Zwar wurde seitens der Wildbach- und Lawinenverbauung vieles geleistet. Jetzt müssen wir aufgrund der pinzgaulastigen Priorisierung der Landesregierung die Misere wortwörtlich ausbaden.“ Lassacher ergänzt, dass wie immer der Lungau stiefmütterlich behandelt und alle Energie in den Pinzgau gesteckt wurde. „Bei aller Notwendigkeit der Maßnahmen nach den verheerenden Muren dort, darf der Rest des Landes nicht sich selbst überlassen werden.“

Lassacher bezieht sich hierbei nicht nur auf die Überschwemmungen und die drohenden Verklausungen in der Bezirkshauptstadt Tamsweg, sondern vor allem auf den gewaltigen Hangrutsch auf die Zederhauser Landstraße (L 212). „Bei einem Lokalaugenschein heute hat mir Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst bestätigt, dass aufgrund des Hangrutsches Gefahr im Verzug besteht und Sofortmaßnahmen eingeleitet werden müssen, bevor der ganze Hang in Bewegung gerät.“ Lassacher führt aus, dass die Verankerungen der Stahlseilsicherung aus dem Schiefer gerissen wurden und lose heraushängen. „Ein großer Dank gilt der Straßenmeisterei Lungau, die bereits die ersten Sicherungsmaßnahmen durchgeführt hat. Die Landesregierung muss jedoch endlich verstärkt ihr Augenmerk auch auf den Lungau richten und die Gefahrenstufe erhöhen, auf der die Priorisierung der Sanierungen basiert“, so Lassacher. 


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