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10. Jänner 2020

FPÖ-Berger: Übliche Praxis schwarzer Dominanz

Freiheitliche fordern Prüfung von Baustopps für geplante Chaletprojekte und kritisieren Duckhaltung der zuständigen Bürgermeister

Ein Foto von LAbg. Karin Berger

LAbg. Karin Berger

Während Wohnprojekte Einheimischer neben der Preisfrage auch gegenüber einem Wall an Bürokratie an der Realisierung scheitern, berichteten Medien sogar davon, dass Luxusbauten mit hoher Rendite für die Bauherren Landesförderungen erhalten könnten: „Wir werden dementsprechende Initiativen im Landtag einbringen, um den Verdacht endgültig abzuklären“, erklärt die Freiheitliche Pinzgauer Bezirksobfrau LAbg. Karin Berger.


Einerseits werden junge Pinzgauer aufgrund der hohen Kosten aus ihrer Heimat vertrieben, andererseits ist man um den Zuzug reicher Investoren bemüht, die sich ins Gemeindegefüge kaum einbringen werden: „Mit der Abwanderung der heimischen Bevölkerung stirbt auch der kollektive Zusammenhalt samt dem Wertebewusstsein“, warnt Berger.


Die zuständigen Bürgermeister der betroffenen Gemeinden lassen sich indes verleugnen oder sogar vertreten. Übliche Praxis schwarzer Dominanz: „Zuerst macht die ÖVP Geschäfte mit den Bauherren und wenn man vor der Bevölkerung plötzlich rechtfertigen muss, dass man ihre schöne Landschaft mit Luxusbauten zupflastert, fehlt der Ansprechpartner“, kritisiert Berger die Methodik von Bürgermeister Steiner und co.


„Die Verantwortung liegt nun in der Landespolitik, bei den zuständigen Landesräten“, verweist Berger darauf, nicht noch länger abzuwarten. Das Land habe zu viel Zeit verstreichen lassen. Für bereits genehmigte Projekte sind Eingriffe fast unmöglich: „Wir werden dennoch prüfen lassen, inwieweit Baustopps noch möglich sind“, so Berger abschließend.


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