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18. Dezember 2019

FPÖ-Svazek: Salzburger Freiheitliche beauftragen Landesrechnungshof zur Prüfung des Flughafens seit der Ära Stöckl

Stöckls Amtsführung als Aufsichtsratsvorsitzender, Gebarung und Wirtschaftlichkeit sind Prüfungsgegenstand

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Die Freiheitlichen stehen zu 100% hinter dem Flughafen Salzburg als wichtige wirtschaftliche Institution in unserem Bundesland!“ erklärt heute Salzburgs Freiheitliche Klubobfrau Marlene Svazek. Doch Immer wieder gerät FlughafenAufsichtsratsvorsitzender LH-Stellvertreter Christian Stöckl in die öffentliche Kritik: Dabei geht es nicht nur um die Wirtschaftlichkeit des Airports, bei dem das Land eine 75%ige Beteiligung hält. Auch die Airlineverträge werfen einige bisher unbeantwortete Fragen auf. Dazu reißen die Ungereimtheiten hinsichtlich der Aufsichtsratsbestellungen nicht ab: „Trotz mehrfacher Anfragen erreichte uns bis jetzt keine ausführliche Beantwortung von Stöckl. Ein Einblick in den umstrittenen Eurowingsvertrag wurde uns bisweilen auch verwehrt“, erklärt Svazek die Entscheidung, den Rechnungshof mit der Prüfung zu beauftragen.


Svazek vermutet, dass sowohl die Bestimmungen der genehmigungspflichtigen Geschäfte unter dem Aufsichtsratsvorsitz von Stöckl, als auch die diese ergänzenden, in der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat enthaltenen Vorgaben, nicht konform sind: „Wir wollen vom Rechnungshof soweit als möglich herausfinden, inwieweit die wesentlichen Bestimmungen des GmbH-Gesetzes seit der Ära Stöckl eingehalten wurden“, führt Svazek aus.


Indes wurde bereits Kritik laut, dass sich Stöckl als Aufsichtsratsvorsitzender nur in geringem Ausmaß um die Agenden des Flughafens kümmere, die drohenden Durchführungsverordnungen der deutschen Seite bagatellisiert und durch den Wechsel im Flughafenmanagement Leerläufe in der Kundenakquisition und Kundenpflege in Kauf genommen hat: „Der Flughafen stellt für Salzburgs Arbeitsmarkt und Tourismus einen elementaren Faktor dar. Verfehlung von Seiten des Aufsichtsrats wären daher fatal“, unterstreicht Svazek die Notwendigkeit einer intensiven Prüfung des Landesrechnungshofs.


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