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22. August 2018

FPÖ unterstützt Widerstand gegen Windräder im Lungau

FPÖ-Stöllner: „Grüne Politik zerstört unsere Natur und Lebensgrundlagen!“

Ein Foto von Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

Rückenwind für den Widerstand gegen die von Landesrat Schellhorn geplanten Windkraftanlagen im Lungau kommt von der Salzburger FPÖ. Nachdem in der letzten schwarz-grünen Legislaturperiode kein einziges Windrad realisiert werden konnte, plant der grüne Energie- und Umweltreferent Heinrich Schellhorn bis zum Jahr 2020 bis zu 20 Windkraftanlagen, vorwiegend im Lungau, mit Steuergeld zu fördern. „Die Salzburger FPÖ unterstützt natürlich Ökoenergie, jedoch ein touristisch geprägtes Naturparadies wie den Lungau mit fast 200 Meter hohen Masten zu verschandeln, kommt für uns nicht in Frage!“, kritisiert FPÖ-Energie- und Umweltsprecher Landtagsabgeordneter Hermann Stöllner. „Genau wie bei der von der Ex-Ökopartei geplanten 380kV-Freileitung wird über den Willen und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung drübergefahren und als willfähriger Erfüllungsgehilfe der Landeshauptmannpartei gegen Natur und Mensch gehandelt!“


Dementsprechend hat die FPÖ bereits vor vier Wochen eine schriftliche Anfrage an Landesrat Schellhorn gestellt, ob die geplanten Standorte der Windräder im Lungau überhaupt windkraftrelevante Bedingungen erfüllen und ob Evaluierungen hinsichtlich eines negativen Einflusses auf den Tourismus und die Natur in Auftrag gegeben wurden, jedoch hüllt sich der Landesrat bis heute in Schweigen. „Die flachen, dünn besiedelten und touristisch weniger relevanten Regionen im Osten Österreichs bieten mehr als doppelt so viele windkraftrelevante Stunden als jene im Gebirge. Alleine aus diesem Aspekt sind die Windräder im Lungau nicht sinnvoll. Wir präferieren – wo möglich, ökonomisch und ökologisch sinnvoll – einen Ausbau der Wasserkraft anstatt der Naturzerstörung durch Windmasten!“, so Stöllner abschließend.


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