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19. November 2020

Freiheitliche warnen vor WKO-Schnellschuss

Von Sonntagsöffnung würden derzeit bedingt Ketten profitieren. Keine adäquate Lösung zur Verhinderung der Kaufkraftabnahme.

Ein Foto von LAbg. Andreas Teufl

LAbg. Andreas Teufl

Als „Schnellschuss“ bezeichnete heute Salzburgs Freiheitlicher Wirtschaftssprecher LAbg. Andreas Teufl den Vorstoß von Wirtschaftskammer Boss Mahrer, die Geschäfte auch am Sonntag offen halten zu wollen. Zumindest für die erste Zeit nach dem Lockdown: „Ich glaube nicht, dass es jetzt unmittelbar einen Sinn hat, den Handel auch am Sonntag zu öffnen“, so Teufl.

Profitieren würden größtenteils nur große Ketten von dieser Regelung: „Die kleinen Geschäfte müssen aufgrund des Umsatzeinbruchs bereits Personal kündigen und können mit den Geschäften, die sich Sonntagspersonal leisten wollen, einfach nicht mithalten“, prognostiziert Teufl einen erheblichen Einfluss auf den Wettbewerb.

Darüber hinaus wäre der Effekt aufgrund der derzeitigen, wirtschaftlichen Lage eher minimal. Zu erwarten ist eine COVID-bedingte Abnahme der Kaufkraft: „Es ist eher fraglich, ob wir das mit veränderten Öffnungszeiten in den Griff bekommen würden“, so Teufl abschließend.


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