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19. Jänner 2023

Hannes Költringer: Energiegewinnung beginnt bereits im Kleinen

Freiheitliche fordern mittels Antrag Potential von Mini-PV-Anlagen zu prüfen und zu fördern

Stromproduktion passiert nicht nur bei einem riesigen Donaukraftwerk, bei SolarFeldern oder Windparks, sondern kann im Kleinen bereits am eigenen Balkon stattfinden“, so LAbg. Hannes Költringer. „Daher haben die Salzburger Freiheitlichen bereits einen eigenen Antrag im Landtag einlaufen lassen, der das Potential vom MiniPV-Anlagen im Bundesland prüfen und Förderungsvoraussetzungen schaffen soll“. Ein sogenanntes Balkonkraftwerk ist eine Mini-Solaranlage, die mit einem Stecker an das Stromnetz von Haus oder Wohnung angeschlossen wird und der produzierte Strom kann unmittelbar für den eigenen Bedarf genutzt werden. „Um eine eigene Photovoltaikanlage betreiben zu können, ist es nicht länger notwendig, ein eigenes Dach oder eine entsprechend große Freifläche zu besitzen. Ein Balkon reicht bereits aus, um ein Balkonkraftwerk zu betreiben und erlaubt die einfache Nutzung von Sonnenenergie, ohne aufwändige Installation“, so Költringer.

Die auch als Stecker-Solaranlage oder Mini PV-Anlage bezeichneten Balkonkraftwerke bestehen meist nur aus einem oder zwei Solar-Paneelen. „Mit den dem Grunde nach eigenständig montierbaren oder mobilen Balkonkraftwerken kann fast jeder rasch und einfach zum Stromproduzenten werden, seine Geldbörse schonen und einen wichtigen Beitrag zu Versorgungssicherheit, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz leisten“, so Költringer. Um diese vorteilhaften Anlagen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die vorhandenen Potentiale somit zu heben, ist in weiterer Folge eine Förderschiene durch das Land nach dem Vorbild der Stadt Graz notwendig. „Dort trägt die Stadt seit 2021 60 % der Anschaffungskosten bis maximal 600 Euro, wodurch die Anschaffung von Anlagen bis zum Grenzwert von 0,8 kWp Leistung attraktiv wird, da sich der Einsparungseffekt im Haushaltsbudget rasch einstellt“, so Költringer.


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