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12. Jänner 2026

Hannes Költringer: Mercosur bedroht heimische Bauern in ihrer Existenz

Freiheitliche kritisieren Durchwinken des Südamerika-Abkommens

Ein Bild von LAbg. Hannes Költringer

LAbg. Hannes Költringer

„Mercosur ist ein massiver Angriff auf unsere heimische Landwirtschaft“, so Landwirtschaftssprecher LAbg. Hannes Költringer. „Die EU hat den Weg freigemacht. Jetzt müssen wir die Konsequenzen für unser Bauern minimieren.“ Das umstrittene Freihandelsabkommen wurde ohne Rücksicht auf Verluste und trotz massiver Bedenken in Österreich durchgeboxt. Die Salzburger Freiheitlichen erneuern ihre Kritik: „Dieses Abkommen nützt vor allem internationalen Großkonzernen, während unsere regionalen Produzenten den Preis dafür zahlen.“ Besonders betroffen sind die heimische Fleisch- und Milchwirtschaft, die durch deutlich niedrigere Umwelt- und Tierschutzstandards aus Südamerika einem völlig unfairen Wettbewerb ausgesetzt sind.

Darüber hinaus droht durch die Ausweitung der Agrarflächen in Südamerika eine massive Zunahme der Abholzung im Amazonasgebiet. „Ein katastrophaler Schlag für Umwelt und Klima, während in Österreich hohe Standards eingehalten werden“, so Költringer, der betont, dass Klein- und Mittelbetriebe besonders gefährdet wären: „Statt regionale Wertschöpfung zu fördern, wird die Produktion ins Ausland verlagert, kombiniert mit Arbeitsplatzverlusten und sinkendem Einkommen für unsere Regionen. Der Bauernbund jubelt das Abkommen als strategisch wichtig hoch. Wir sehen darin eine Gefahr für den ländlichen Raum, unsere Bauern und die ökologische Balance.“

 


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