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21. Dezember 2021

Hermann Stöllner: Neues Liniennetz ist Anschlag auf den Obus

Ganze Fahrplanachsen zu verschieben stellt gezielte Zerstörung und Sabotage des innerstädtischen Verkehrs dar

Ein Foto von LAbg. Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

„Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Verkehrsstadträtin Barbara Unterkofler stellen eindrucksvoll ihre Ahnungslosigkeit beim Verkehr zur Schau“, so Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner. „Ganze Fahrplanachsen auf Anraten ortsfremder Möchtegernexperten zu verschieben, ist pure Zerstörung und Sabotage des innerstädtischen Verkehrs.“ Stöllner betont, dass im Vorfeld weder Salzburger Netzplaner, noch erfahrene Obus-Mitarbeiter, die das Netz seit Jahrzehnten aufgebaut haben, in die Planung eingebunden waren, sondern Schöll und Unterkofler in ÖVPManier lediglich auf gekaufte und sündhaft teure Studien eines Schweizer Planungsbüros vertrauen.

Kritik kommt auch vom Betriebsratsvorsitzenden der Salzburg AG in der Sparte Verkehr, Frank Conrads, der durch zwei Jahrzehnte als Busfahrer in der Landeshauptstadt den Salzburger Verkehr besser kennt als Schnöll und Unterkofler: „Gerade die Umlegung von Außenlinien, die in Zukunft die Innenstadt bedienen sollen, wird zu Fahrplanausdünnungen und dementsprechend zu Kündigungen führen. Wahrscheinlich wollen die beiden Schwarzen lediglich die Tür für die BatterieBuslobby aufmachen und damit den Obus zerstören. Das bestehende Liniensystem funktioniert seit Jahrzehnten gut. Eine komplette Achsenverschiebung ist keine Lösung, sondern ein Anschlag auf den Obus und bewusste Sabotage des Netzes“, so Conrads.


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