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09. Juni 2022

Hermann Stöllner: Schnöll schiebt mit Ein-Euro-Kampagne nur Verantwortung ab!

Freiheitliche fordern bessere Öffi-Verbindung statt teurer Kampagne und stellen im Landtag die Kostenfrage

Ein Foto von LAbg. Hermann Stöllner

LAbg. Hermann Stöllner

„Mit einer Ein-Euro-Plakatkampagne wird Verkehrslandesrat Stefan Schnöll den Sommer wohl kaum vor Alkofahrten retten“, so der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Hermann Stöllner über die Kampagne von Schnöll. „Natürlich ist Bewusstseinsbildung zu unterstützen, jedoch sollte sich der Verkehrslandesrat lieber um den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, Nachtschwärmerbusse oder Taxi-Bons kümmern. Einiges könnte man alleine durch die Kosten der Kampagne bereits auf die Beine stellen. Wir werden daher mittels Schriftlicher Anfrage über die Kosten der PRKampagne Auskunft verlangen.“ Bereits vor Jahren haben sich die Freiheitlichen im Landtag für ein Taxi-Bon-System für Jugendliche eingesetzt. „Mit Stimmen der ÖVP wurde diese Initiative jedoch versenkt.“

Stöllner betont, dass gerade im ländlichen Bereich in den Öffentlichen Verkehr investiert werden muss, da es meist keine Alternative zum Auto gibt und Taxis bei den Entfernungen unleistbar sind. „Schnöll wählt jedoch wieder einmal den leichteren Weg und glaubt, mittels steuergeldfinanzierter Inserate und Plakate ein sicheres Nachhausekommen zu gewährleisten“, so Stöllner, der ergänzt, dass das Abschieben der Verantwortung auf die Veranstalter, mittels höherer Eintrittspreise einen Heimbringdienst zu organisieren, perfekt ins Bild der ÖVP passt. „Nach vier Jahren im Amt ist die Schonfrist langsam vorbei. Wir brauchen endlich einen Verkehrslandesrat, der den Öffentlichen Verkehr vorantreibt“, so Stöllner.


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