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14. September 2022

Karin Berger: 500 Euro sind das Mindeste! Lagerfeuerromantik bekommt für Einkommensschwache neue Bedeutung.

Menschen brauchen Hilfe, keine Prüfung, ob es eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses gibt. Schellhorn macht Bürger zu Bittstellern.

Heizkostenzuschusses gibt. Schellhorn macht Bürger zu Bittstellern. „Niemand konnte vorhersehen, dass die Teuerungen in einer derartigen Größenordnung über uns hereinbrechen werden“, zeigt sich Salzburgs Freiheitliche Sozialsprecherin LAbg. Karin Berger entschlossen, dass es nun dringend eine spürbare Erhöhung des Heizkostenzuschusses bräuchte. Bereits im Sommer haben die Freiheitlichen eine Anpassung der Einkommensgrenzen und eine Korrektur an reale Gegebenheiten gefordert: „Mit dem derzeitigen Betrag kommen vor allem Einkommensschwache und größtenteils ältere Menschen nicht mehr weit“, repliziert Berger auch den Umgang, den die Regierung in diesem Bundesland mit Bedürftigen und älteren Menschen pflegt. Dazu kommen handwerklich schlecht-gemachte Förderungen, wonach Asylwerber mehr erhalten als Mindestpensionisten, die ihr Leben lang gearbeitet und Steuern bezahlt haben. Darüber hinaus werden Beziehern geringerer Pensionen auch geringere Förderungen ausbezahlt: „Das gibt es in keinem anderen Land. Das gibt es nur bei uns“, kritisiert Berger.

Im Zuge der Debatte um eine Erhöhung des Heizkostenzuschusses erdreistete sich der Zweite Landtagspräsident Dr. Sebastian Huber Empfängern des Heizkostenzuschusses zu empfehlen, ihre Heizsysteme umzustellen. Kostenpunkt – trotz Förderungen – je nach Heizungssystem zwischen 15 und 35.000 Euro „Mit einem Arzt- und Präsidenteneinkommen kann ich leicht mein Haus dreifach dämmen und eine Wärmerückkopplung samt alternativem Heizsystem installieren“, so Sozialsprecherin LAbg. Karin Berger. „Für einkommensschwache Haushalte bleibt finanziell wohl nur das Lagerfeuer über.“ Besonders zynisch betrachten es die Freiheitlichen, dass man trotz der offensichtlichen Teuerungen und des dramatischen Heizkostenanstiegs die Regierung weiterhin abwarten und prüfen will: „Nein, es muss sofort geholfen werden. Die Regierung hält die Menschen weiter hin!“


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