Skip to main content
21. Dezember 2021

Marlene Svazek: „Das Virus ist der Feind, nicht die Salzburger, Herr Haslauer!“

Freiheitliche bemängeln Unwissenschaftlichkeit von Maßnahmen und fordern ein Ende der Politfarce

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Die Freiheitlichen in Salzburg sind überzeugt, dass die 2G-Kontrollen an den Kassen, wie sie Landeshauptmann Wilfried Haslauer gestern angekündigt hat, nicht das Virus, sondern lediglich den lokalen Handel bekämpfen werden: „Seit fast zwei Jahren dümpelt die Landesregierung mit immer schrägeren Ideen von einer Pleite in die nächste. Die Kassenkontrollen sind nicht nur ein logistischer Horror, sondern für viele Salzburger auch ein weiteres Argument für den Onlinehandel“, befürchtet Landesparteiobfrau Marlene Svazek. „Haslauer ist offensichtlich nicht bewusst, dass das Virus der Feind ist und nicht die Salzburger Wirtschaft“, hält die Freiheitliche fest. Das leidige Überprüfen schaffe nämlich nur Argwohn der Kunden gegenüber dem Personal.

Problematisch empfinden die Salzburger Freiheitlichen wohl als einzige politische Fraktion den Umgang mit sensiblen Daten: „Seit Corona sind Menschen gezwungen, beim Bezahlen einen Gesundheitsstriptease abzulegen. Diese Entwicklung ist mehr als bedenklich“, weist Svazek darauf hin, dass sich die Grenzen des Privaten bereits im Wochentakt immer weiter verschieben.

Besonders bizarr – neben der Ankündigung der Kassenkontrollmaßnahme – ist auch der in Aussicht gestellte Lockdown für 2022: „Wenn man bereits im Vorhinein weiß, dass die Methode nichts bringt, warum wendet man sie dann an?“ so die Freiheitliche über die anhaltende Unwissenschaftlichkeit des angewandten Instrumentariums. Dass gleichzeitig über die Feiertage die Testmöglichkeiten eingeschränkt werden, sei ob der Lage besonders skurril: „Man gewinnt zusehends den Eindruck, dass in Salzburg nicht mehr das Chaos regiert, sondern der blanke Wahnsinn übernommen hat!“

Das Manöver, einen Oberst zum Krisenmanager zu machen, ist dabei nur das Pünktchen auf dem i: „Haslauer wechselt nicht von der Katastrophen- in die Linienorganisation, sondern von der Ausnahme in die Regel. So kann er sich bei kommenden willkürlichen Entscheidungen natürlich immer hinter seinem Oberst verstecken“, fordert Svazek ein unmittelbares Ende dieser Politfarce.


© 2022 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.