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24. März 2021

Marlene Svazek: Der Impf-Game Changer kann auch scheitern

Freiheitliche mahnen in der Aktuellen Stunde konsequentes Handeln der Regierung ein. Die sich impfen lassen wollen, sollen das auch können.

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Die Impfung als Game Changer. Das wird uns von der Regierung seit Monaten eingebläut“, so Klubobfrau Marlene Svazek in der heutigen Aktuellen Stunde im Salzburger Landtag zum Thema Corona-Impfung „Jedoch beinhaltet ein Game Changer laut Definition auch das Risiko des Scheiterns. Und das können wir uns nicht leisten.“ Svazek führt aus, dass die die Impfung durchführenden Organisationen die Abwicklung längst gewährleisten hätten können, jedoch die Regierung bei der Beschaffung der Vakzine schlichtweg versagt. „Die politische Verantwortlichkeit ist hierbei nicht in Salzburg zu suchen, sondern in Wien“, so Svazek, die vor allem die PR-Show des Bundeskanzlers kritisiert. „Während die Beschaffung im Dezember noch vom Kanzler als hervorragend beschrieben wurde und vor Hochmut strotzend sogar eine Kaufoption für zigtausende Dosen abgelehnt wurde, war kurz später der EUBasar am Impfstoffmangel schuld.“

Auch sieht Svazek das von der Bundesregierung veranschlagte Impfkostenbudget wohl als zu kurz gegriffen, denn die eingeplanten 200 Millionen Euro sind nur geringfügig höher als das PR-Budget des Kanzlers. „In anderen Ländern wird hier geschäftsmännischer gedacht, weniger in Werbekosten investiert und mehr in die Volksgesundheit. Undurchdachte Ankündigungen seitens des Medienkanzlers werden uns nicht retten und diejenigen, die sich impfen lassen wollen, werden weiter auf die Impfung warten“, so Svazek.


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