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26. Juni 2020

Marlene Svazek: „Je schlechter die Politik, desto teurer die PR.“


NEOS-Landesrätin engagiert zuzüglich zu Landesratsbüro und LMZ eine Agentur, um Politik zu verkaufen, die keiner will. Freiheitliche kritisieren PR-Kostenexplosion.

Auf das feudale Kindergartendesaster folgte schließlich die Frauenhausmisere. Salzburgs NEOS-Regierungsmitglied Andrea Klambauer steht inzwischen mit dem Rücken zur Wand. Für die Pinke anscheinend der richtige Zeitpunkt, um sich weitere PR-Schützenhilfe zu holen. So soll sich - im Zuge der erfolgten Ausschreibung der Frauenhäuser - nun eine weitere PR-Stelle in den bereits mächtigen und vollkommen-überteuerten Kommunikationsapparat der Salzburger Landesregierung extra für die Bedürfnisse der sog. Familienlandesrätin eingeklinkt haben. Eine externe Agentur: „Sie verfügt bereits über ein eigenes Regierungsbüro samt Pressesprecher. Dazu kommen ständige Mittelerhöhungen für ein Landesmedienzentrum, das dem Steuerzahler ohnehin bereits über eine halbe Million Euro im Jahr kostet. Und sich laut Eigendefinition ja bereits um die Kommunikation der Landesregierung kümmert“, so Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek zum PR-Kostenwahnsinn im Bundesland und führt aus: „Wieviel Geld soll uns das Schönreden von Klambauers Ideen für Salzburg in den kommenden Jahren denn noch kosten?“


Für die Freiheitliche steht fest, dass selbst der beste Wort- und Medienakrobat an der NEOS-Landesrätin seinen Meister gefunden hätte: „Klambauer soll lieber zunächst ihre Politik infrage stellen, als dem Steuerzahler durch antrainiertpatscherte Kommunikations-, Sensibilitäts- und Medienskills eine Politik zu verkaufen, die er ohnehin nicht will“, so Svazek.


Die Freiheitliche befürchtet überdies, dass man mit der Verpflichtung externer Agenturen außerhalb von Wahlkampfzeiten mit stilistischen Gepflogenheiten in Salzburg brechen könnte: „In Salzburg waren Geradlinigkeit und das offene Wort stets politische Praxis. Wir brauchen hier bestimmt keine Kultur des Blümelschen, Tannerschen oder Aschbacherischen Sprechrobotismus“, schließt Svazek.


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