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19. Dezember 2022

Marlene Svazek: Maklergesetz mit Pferdefuß

Freiheitliche warnen vor Hintertürchen in der Einigung zwischen Schwarz und Grün

"Es ist zu befürchten, dass die Mehrgebühren an die Mieter in Form von Mietzinserhöhungen abgewälzt werden“, beschreibt Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek in einem ersten Statement die Mängel an der neuen Maklervereinbarung zwischen Schwarz und Grün. Die Grünen hätten sich nämlich nur scheinbar durchgesetzt.

Zwar lobt die Freiheitliche das Bestellerprinzip an sich, weist aber auf weitere, deutliche Tücken und Mängel hin: „Gerade in Städten mit eklatantem Wohnungsmangel wie eben Salzburg könnte die Entrichtung der Maklergebühr über den Erhalt einer Wohnung entscheiden“, warnt die Freiheitliche vor dem mittelbaren Zwang, dass vor der Mietvertragsunterzeichnung von den Parteien festzuhalten sei, dass der Mietinteressent den Makler beauftragt habe. „Das Maklergesetz hätte dem Schutz von Mietinteressenten dienen können. Die vorliegende Einigung stellt bestenfalls nur eine nehmbare Hürde dar, die letztendlich zu Lasten der Mieter gesetzt wurde“, schließt die Freiheitliche.


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