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28. April 2021

Marlene Svazek: Öffnungsschritte sind ein Strohhalm – Freiheit sieht aber anders aus!

Ohne verständliche und sinnhafte Maßnahmen werden wir die Menschen nicht mit an Bord bringen

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Ich wünsche mir für die Salzburger Wirtschaft keinen Ansturm am 19. Mai, sondern Kontinuität“, so Klubobfrau Marlene Svazek in der heutigen Aktuellen Stunde im Landtag zum Thema, ob Salzburg für die Öffnungsschritte einen Plan hat. „Denn wir haben nach dem letzten Lockdown bei den körpernahen Dienstleistern gesehen, dass nach dem Sturm die Flaute, und postwendet die Pleite gefolgt ist.“ Gänzlich vergessen wurde vor allem auf die Vereine, die mit Sicherheitskonzepten, die lediglich adaptiert werden müssen, längst parat stehen. „Eben die Vereine, die Blasmusik oder die Landjugend machen das öffentliche Leben in den Gemeinden aus. Die kann man nicht einfach ins Eck stellen und per Knopfdruck wieder hervorholen“, so Svazek. „Es ist kein Nachwuchs in Sicht und die letzten eineinhalb Jahre zeigen erst jetzt ihre Auswirkungen.“ Es zeigt die mangelnde Wertschätzung aus Wien gegenüber den ehrenamtlichen Vereinen und der Landeshauptmann ist gefordert beim Bund dahingehend zu intervenieren.

Auch mangelt es an klaren und verständlichen Maßnahmen, um die Bevölkerung mit an Bord zu holen, ohne deren Mithilfe sich sämtliche Maßnahmen als sinnlos erweisen. „Niemand versteht, warum ein Antigentest zuhause 24 Stunde, in einer Teststraße 48 Stunden und ein PCR-Test 72 Stunden gültig sein soll? Da fehlt die Sinnhaftigkeit und da können wir nicht davon ausgehen, dass die Bevölkerung da mitmacht.“ Ebenso absolut unverständlich für die Bürgerinnen und Bürger ist die FFP2-Maskenpflicht in Bayern und Österreich, wohingegen im restlichen Europa ein schlichter Mund-NasenSchutz aus Omis alter Bettdecke genügt. „Die Menschen klammern sich zwar mittlerweile an jeden Strohhalm, der geboten wird und nehmen diesen unterwürfig an. Freiheit sieht jedoch anders aus. Und ich hoffe, dass die Leute nicht mit der Zeit draufkommen, dass es zu Hause immer noch am schönsten ist und das gesellschaftliche Leben irreparabel zerstört wird.“


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