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28. Juli 2020

Marlene Svazek: Und was machen wir im Winter, Herr Landeshauptmann?

Freiheitliche bringen Dringliche Anfrage zu den strategischen Maßnahmen und dem Umgang mit etwaigen Corona-Clustern in der Wintersaison ein

Ein Foto von Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

Klubobfrau LAbg. Marlene Svazek, BA

„Noch ein Corona-Lockdown und wir können das Bundesland zusperren“, äußerte sich heute Salzburgs Freiheitliche Landesparteiobfrau Marlene Svazek als Reaktion auf das gestrige Interview von Landeshauptmann und Vorsitzenden der Landeshauptmannkonferenz Dr. Wilfried Haslauer. Um einem wirtschaftlichen Desaster bestmöglich entgegenzuwirken wird es daher notwendig sein, konkrete Maßnahmen und Regeln im Vorhinein zu konzeptionieren: „In der Frühjahrsphase und auslaufenden Wintersaison konnten wir nur reagieren. Diese Erfahrungen müssen wir nun nutzen, um in der Saison 2020/21 proaktiv agieren zu können. Aktuell agiert man ja eher nach dem Motto „schau ma moi“, fordert Svazek eine strategische Schubumkehr.

Der Schwerpunkt strategischer Überlegungen muss in erster Linie darauf gelegt sein, wie man sich als Bundesland im Falle gehäufter Covid-Fälle auf ein mögliches, abruptes Saisonende vorbereiten will und welche Regeln nun gelten: „Je eher die Tourismusbetriebe über das Maßnahmenspektrum Bescheid wissen, desto leichter können sie planen“, fordert Svazek ein zeitnahes Konzept vom - für Tourismus zuständigen - Landeshauptmann.

Hier ist es notwendig, dass auf Erfahrungen von Branchenvertretern zugegriffen wird und man strukturiert einen Plan ausarbeitet: „2020 wird als das unrühmliche Jahr der Husch-Pfusch-Verordnungen, die mehr Leid erzeugt, als verhindert haben, in die Geschichte der Republik eingehen“, so Svazek, die aktuell eine Dringliche Anfrage zum Maßnahmenplan Wintertourismus 2020/21 eingebracht hat.

Die Gestaltung des rechtlichen Rahmens wird schließlich auch für die Folgesaison erheblich sein. Denn nicht nur der Lockdown hat viele Betriebe vor eine wirtschaftliche Katastrophe gestellt. Folgewirkungen wie etwa die Sperrstundenregelung machen einstweilen der Nachgastronomie noch schwer zu schaffen: „Wir haben in diesem Bereich noch immer keine befriedigende Lösung für die Betroffenen“, kritisiert Svazek abschließend den Umgang mit den Nachtgastronomiebetrieben.


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